„Ich laufe, bis es nicht mehr geht“ Ungemach auch mit 81 Jahren noch treuer Silvesterläufer

Auch unebenes Gelände nimmt er mit 81 Jahren noch in Angriff: Andreas Ungemach beim Crosslauf. Foto: Stefan GelhotAuch unebenes Gelände nimmt er mit 81 Jahren noch in Angriff: Andreas Ungemach beim Crosslauf. Foto: Stefan Gelhot

Osnabrück. Das macht Andreas Ungemach niemand nach: Der 81-Jährige, der heute im Trikot des TV Georgsmarienhütte läuft, ist der einzige Athlet, der seit der Premiere des Silvesterlaufs keine Auflage verpasst hat. Im Interview spricht er über den Reiz des Laufens.

Herr Ungemach, viele Menschen gucken jedes Jahr an Silvester „Dinner for One“ oder haben andere Traditionen. Sie haben auch eine. Stimmt, ich bin bis jetzt jedes Jahr beim Silvesterlauf dabei gewesen. Da

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Silvesterlauf-Wörterbuch

A wie Anreise: Größere Gruppen kommen schon mal mit dem Bus – eine Variante, die auch Osnabrücker in Betracht ziehen sollten. Weil die Parkplätze am OTB-Vereinszentrum begrenzt sind, empfehlen die Organisatoren die Anreise per Nahverkehr und Fahrrad – für alle, denen der Weg bis zur Oberen Martinistraße zum Warmlaufen zu weit ist.

G wie Glühwein: Ist auch zum Aufwärmen geeignet, wird aber erst nach dem Lauf gereicht. Alternative: Tee, die OTB-Vorräte reichen für mehrere Tausend Liter. 1000 Berliner liefern nach dem Lauf Kohlenhydrate.

I wie Inklusion: Hat sich der OTB auf die Fahnen geschrieben, weshalb es in diesem Jahr einen barrierefreien Jedermannlauf über zwei Kilometer auf der Illoshöhe gibt. 15 „HHO-Runners“, Beschäftigte der Osnabrücker Werkstätten, haben sich mit Trainer Michael Karsch gezielt auf den Lauf vorbereitet – zur Freude von Jutta Schlochtermeyer vom niedersächsischen Behindertensport-Verband.

N wie Nachmeldung: 2498 Finisher waren im vergangenen Jahr Rekord, 2205 Meldungen sind dieses Mal bis zum Meldeschluss eingegangen, 231 weitere kamen am Dienstag noch dazu. Kurzentschlossene können bis eine Stunde vor dem Start nachmelden, wofür der OTB drei Euro Zusatzgebühr erhebt. Startunterlagen werden an Silvester ab 9.30 Uhr ausgegeben.

S wie Startzeiten: Den Auftakt machen die Walker, die ab 11.20 Uhr auf die 8,3 Kilometer lange Strecke gehen. Der Bambini-Lauf (0,8 Kilometer) folgt um 11.30 Uhr, danach der Jedermannlauf (zwei Kilometer/11.50 Uhr). Nach der Kurzstrecke (5,6 Kilometer/12 Uhr) steht die Königsdisziplin an: Ab 12.10 Uhr führt der Sockenräuber-Hauptlauf über 10 Kilometer.

W wie Wetter: Wolken bietet das Wetterradar bei Temperaturen um die vier Grad – „Hauptsache kein Regen“, hofft OTB-Vorsitzender Matthias Strauß.

Z wie Zeit: Spielt offiziell keine Rolle, weil die familiäre Atmosphäre vorgeht. Allen, denen es nicht nur ums Mitlaufen geht, seien zwei Zahlen mit auf den Weg gegeben: In 30:08 Minuten hält Jan Fitschen den Streckenrekord der Männer. Schnellste Frau war Jutta Karsch in 34:45 Minuten.

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