„Dissen ist sportfreudig“ Dissen: Weltmeister trägt sich ins Goldene Buch ein

Viele Einträge im Goldenen Buch beweisen: Dissen ist eine sportfreudige Stadt. Bürgermeister Hartmut Nümann (Mitte) gratulierte den Sportlern von TSG und DLRG. Foto: Petra RopersViele Einträge im Goldenen Buch beweisen: Dissen ist eine sportfreudige Stadt. Bürgermeister Hartmut Nümann (Mitte) gratulierte den Sportlern von TSG und DLRG. Foto: Petra Ropers

Dissen. In Dissen wird der Sport großgeschrieben – und das mit Erfolg. Im Goldenen Buch der Stadt haben sich bereits zahlreiche Titelträger verewigt. Nun stehen auch die Unterschriften eines Weltmeisters, mehrerer Vize-Weltmeister, Deutscher und Landesmeister in den ehrwürdigen Seiten.

Die Schlussfolgerung liegt für Bürgermeister Hartmut Nümann auf der Hand: „Dissen ist eine sehr sportfreudige Stadt.“ Und die hat die Sportlerehrung kurz vor Weihnachten längst zu einer guten Tradition erhoben. Dieter Lippelt ist dabei schon ein regelmäßiger Gast: Der Sportler der TSG Dissen holte bereits eine ganze Reihe von Weltmeistertiteln im Tischtennis. In diesem Sommer kamen zwei weitere Medaillen hinzu.

Bei der Senioren-Weltmeisterschaft in Neuseeland siegte er gemeinsam mit Helmut Kretzer von der DJK Gießen im Doppel der Altersklasse Ü75. Unter 86 Teilnehmern dieser Altersklasse holte er danach noch die Vize-Weltmeisterschaft im Einzel. Sportler auf Weltmeister-Niveau hat unterdessen nicht nur die TSG in ihren Reihen. Zum ersten Mal stellten auch die DLRG-Damen der Konkurrenz der Weltelite und brachten aus Montpellier/Frankreich gleich den Titel des Vize-Weltmeisters mit nach Hause.

Dörthe Ostermöller-Rosner, Barbara Horst, Ilona Pfeiffer und Karin Meyer zu Hörste sicherten sich in ihrer Altersklasse mit den Disziplinen 4 mal 50 Meter Hindernis, 4 mal 25 Meter Dummy sowie der 50-Meter-Gurtretter-Staffel den zweiten Platz auf Weltniveau. Im Rasenkraftsport hat sich Dissen ohnehin längst als Schmiede sportlicher Erfolge etabliert. Und auch in diesem Jahr standen die Rasenkraftsportler der TSG Dissen gleich mehrfach auf dem Treppchen.

Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften sicherte sich Michaela van Berkum-Bewarder in der Klasse der Seniorinnen bis 63 Kilogramm den Meistertitel im Steinstoßen und stellte auch gleich einen neuen deutschen Rekord auf. Im Steinstoßen Freiluft und im Dreikampf ließ sie gleich die nächsten deutschen Rekorde folgen. Von der TSG kommt mit Stephanie Bewarder auch die Deutsche Hallenmeisterin im Steinstoßen der Klasse Seniorinnen bis 73 Kilogramm.

Gleich mehrere Erfolge feierte Alexander Priem. Nach der Silbermedaille im vergangenen Jahr sicherte er sich diesmal in der Klasse Junioren bis 68 Kilogramm den Titel des Deutschen Hallenmeisters im Steinstoßen sowie in der gleichen Klasse die Deutsche Freiluft-Meisterschaft im Steinstoßen, Gewichtwurf und Dreikampf. Medaillenregen auch für Luisa Flottmann: Sie trug sich ins goldene Buch ein als neue Deutsche Hallenmeisterin im Steinstoßen der weiblichen Jugend B bis 65 Kilogramm und der weiblichen Jugend A bis 58 Kilogramm sowie Deutsche Freiluftmeisterin im Stoßen beider Klassen.

Über den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Schülerinnen ihrer Gewichtsklasse freute sich Luisa Rosner. Bei den Schülern holte Marco de Cuzzi in seiner Gewichtsklasse den Titel des Deutschen Meisters im Steinstoßen. Erfolgreich vertraten auch die Leichtathleten die TSG. Als Niedersächsischer Vize-Landesmeister im Hammerwurf der U18 wurde Jan Lucas Austmeyer in den Landeskader aufgenommen.

Die Goldmedaille bei den Niedersächsischen Landesmeisterschaften und bei den Norddeutschen Seniorenmeisterschaften im Hammerwurf sowie die Bronzemedaille bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Senioren holte Wilfried Bury nach Dissen. Allen Sportlern galt der Dank und die Anerkennung des Bürgermeisters: „Sie haben Dissen in Deutschland, in Europa und sogar weltweit bekannt gemacht.“ Doch der sportliche Erfolg basiert auf hartem Training – und das benötigt entsprechende Anlagen. Der Dank des TSG-Vorsitzenden Franz Pepinghege ging deshalb an die Stadt, die für Siege und Platzierungen die nötigen Vorausetzungen schuf: „Auf unsere Anlagen können wir in Dissen stolz sein!“


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