HSG bejubelt zweiten Saisonsieg Bissendorfer Handballer verspielen hohe Führung

Von Karl-Heinz Klenke

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Viel Gegenwehr bekamen Sanin Vrana und die Handballer des TV Bissendorf-Holte im Heimspiel gegen Elsfleth. Foto: Moritz FrankenbergViel Gegenwehr bekamen Sanin Vrana und die Handballer des TV Bissendorf-Holte im Heimspiel gegen Elsfleth. Foto: Moritz Frankenberg

Bissendorf.Im Heimspiel der Handballoberliga musste sich der TV Bissendorf Holte den Gästen aus Elsfleth mit 23:26 geschlagen geben und belegt nun den elften Tabellenplatz. Besser lief es für die HSG Osnabrück, die in der Verbandsliga 33:28 gegen Langen gewann.

Bissendorf spielte vor allem in den ersten dreißig Minuten einen ansehnlichen Handball und führte schnell mit 6:3 und 11:5. Gestützt auf einen starken Torhüter Henrik Milius, kamen die Gästeangreifer kaum zu Treffern. Im Angriff waren die Bissendorfer, dank der Spielübersicht von Louis Kamp, sehr variabel und es fielen tolle herausgespielte Treffer. Der 14:8 Halbzeitstand war aus Sicht der Gäste sogar ein wenig schmeichelhaft.

„Wir hatten uns gut auf die Elsflehter Angreifer eingestellt und zudem hat Torhüter Henrik Milius einen überragende Partie gespielt“, so TVB-Trainer Timo Ortmeyer, der dann aber eine zweite Spielhälfte sah, die aus Sicht des TVB völlig unterirrdisch war. Zwar stand die Bissendorfer Deckung, wie schon im ersten Spielabschnitt sehr kompakt und sicher, doch im Angriff überbot man sich im auslassen von Torchancen.

Tor um Tor holten die Gäste aus Elsfleth auf und konnten zunehmend auch von den vielen technischen Fehlern der Bissendorfer profitieren. Die daraus resultierenden Tempogegenstöße wurden eiskalt ausgenutzt. „ Wir haben das Spiel leichtfertig aus der Hand gegeben. Was wir im zweiten Abschnitt im An griff gespielt haben, war einfach nur schlecht“, meinte Ortmeyer nach der Partie.“

Tiefes Durchatmen hingegen bei der HSG Osnabrück. Nach einem ungefährdeten 33:28 Heimerfolg gegen den TV Langen, verbuchten die Osnabrücker den zweiten Saisonerfolg und haben den Anschluss an das Mittelfeld hergestellt. Von Beginn an zeigten die HSG-Spieler, dass sie gewillt waren, an ihre Leistungsgrenze zu gehen. Die Bremer Vorstädter konnten nur bis zum 10:11 die Partie offengestalten, dann setzten sich die Griefholt-Schützlinge bis zum Seitenwechsel auf 15:11 ab. Direkt nach Beginn der zweiten Halbzeit kam die stärkste Phase der HSG, binnen weniger Minuten stand es 21:11. Gestützt auf einen stark haltenden Jakob Kasperlik im Gehäuse, mehrfach brachte der HSG Torhüter die Angreifer aus Langen szur Verzweiflung, wurden auch die Angreifer der Osnabrücker immer sicherer, die gut herausgespielte Treffer gegen eine immer mehr nachlassende Bremer Mannschaft erzielten.


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