Premiere mit Potenzial 250 Zuschauer sehen 1. Osnabrücker Kampfkunstgala beim OSC

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Als die Dachziegel erst durch den Handkantenschlag von Georg Tolsdorf und anschließend durch seinen Kopfstoß zerbarsten, staunten die Besucher in der OSC-Halle A nicht schlecht – was die rund 100 Aktiven aus acht Sportarten darboten, hatte in Teilen Potenzial für „Wetten, dass..?“. In einer Beziehung war die 1. Osnabrücker Kampfkunstgala schon mit dem ZDF-Unterhaltungsflagschiff auf Augenhöhe.

Um eine halbe Stunde wurde der geplante Zeitrahmen überzogen, „da haben wir dem Gottschalk alle Ehre gemacht“, schmunzelte Andre Nollmann, der zusammen mit Karsten Kömpe und Alexander Burton die Premiere maßgeblich organisiert hatte.

Langweilig wurde den Zuschauern nicht: Nachwuchs-Judoka, Kendo-Kämpfer, Kickboxer und Boxer zeigten, wie vielseitig Kampfsport sein kann. Im zweiten Teil der Gala beeindruckten dann Fechter, Karateka, Iaido-Kämpfer und Schwertkämpfer und machten eins deutlich: Kampfsport ist kein Auswuchs von blinder Gewalt, sondern eine Mischung aus Kraft, Konzentration und Präzision. „Das Kind muss noch laufen lernen, aber die Resonanz auf die Premiere finde ich schon toll“, freute sich Nollmann über die rund 250 Zuschauer, die von Moderator André Menzel durchs Programm geleitet wurden.

Angesichts der neuen Ideen, die den Organisatoren schon während der Show kamen, sei eine zweite Auflage der Kampfkunstgala in ein oder zwei Jahren denkbar, sagte Nollmann. Bis dahin wollen die Macher überlegen, die Gala auch auf Aktive aus weiteren Vereinen auszuweiten.


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