Ankumer Athletin holt DM-Bronze Enorme Steigerung von Ines Triphaus & Co.

Von Sportredaktion

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Ulm. Unter den überzeugenden Leistungen der Osnabrücker Starter bei der Deutschen Leichtathletikmeisterschaft in Ulm stach der Gewinn der Bronzemedaille von Ines Triphaus heraus.

Wie bereits im Vorjahr erbeutete die Athletin von Quitt Ankum mit der Jugendstaffel der Startgemeinschaft Ankum-Löningen-Werlte über 3x800 Meter den dritten Platz. Ines Triphaus , Lea Meyer und Judith Wessling mussten für die Medaillen-Verteidigung in 6:44,30 Minuten gute fünf Sekunden schneller laufen als im Vorjahr, um die niedersächsische Konkurrenz von der SG Molbergen-Garrel zu distanzieren.

Die Jugend-Langstaffeln sind traditionell in die DM der Erwachsenen eingebettet. „Allein die Qualifikation von drei Jugendstaffeln ist ein Riesenerfolg“, hatte sich Anton Siemer als Leiter der LG Osnabrück bereits im Vorfeld gefreut. Beeindruckend ist die Kontinuität: Seit 2003 ist jährlich immer mindestens ein LG-Team dabei – das schaffte aus den norddeutschen Bundesländern kein zweiter Verein.

Diesmal stellte der LG zwei Staffeln. Ins Finale zogen Marie Zepter, Jessica Vossel, Johanna Rasche und Anna Wilke als Siebtbeste über 4x 400 Meter in 3:58,45 Minuten ein. Im Endlauf bedeutete die Zeit von 3:59,48 Minuten in einem der schnellsten Finals der Geschichte Platz acht für das LG-Quintett inklusive Ersatzläuferin Nele Siemer.

Auch die U-20-Jungen der LG hinterließen über diese Strecke einen überzeugenden Eindruck. Kimon Kassis, Fabian Dammermann, Jonathan Plemper und Jan Raßfeld liefen als 23. der Meldeliste auf Rang 14 vor und verbesserten in 3:27,29 Minuten als schnellstes niedersächsisches Team ihre Bestzeit um mehr als drei Sekunden.

Die Ankumerin Jana Palmowski (OTB) steigerte den zehn Jahre alten Bezirksrekord von Kerstin Kahmann (OFV Ostercappeln) über 3000 Meter Hindernis um rund vier Sekunden auf 10:49,77 Minuten und wurde Zehnte. Der Schützling von Trainer André Wollherr schob sich nach einem begeisternden Endspurt noch um zwei Hundertstel an Melanie Gryschka (Hannover 96) vorbei.

Sprinter Johannes Riemann (OTB) krönte eine sehr erfolgreiche Saison in den Vereinigten Staaten mit Platz 13 bei der DM über 110 Meter Hürden in 14,44 Sekunden. Nach einem guten Start ließen den Studenten kleinere technische Mängel noch etwas zurückfallen. Dennoch meinte er allein zur Teilnahme: „Ein Hammererlebnis waren diese Meisterschaften.“

Eher enttäuscht waren dagegen Alina Koop vom OTB und Jannik Seelhöfer vom SC Melle 03. Koop, die DM-Siebte des Vorjahres, hatte sich eine Infektion zugezogen, derentwegen sie die Landesmeisterschaften und die Norddeutsche Meisterschaft absagen musste. Entsprechend rief sie in Ulm noch nicht wieder ihre volle Leistungsfähigkeit ab. Zwar führte Koop nach der ersten Runde des Vorlaufs über 800 Meter das Feld an, doch am Ende reichten ihre Kräfte nicht aus, um sich wieder für das Finale zu qualifizieren.

Sogar regelrecht frustriert trat Jannik Seelhöfer den mehr als 500 Kilometer langen Heimweg an. Sein Team der Startgemeinschaft Bredenbeck-Delmenhorst-Melle wurde im Vorlauf über 3x 1000 Meter aufgrund eines Fehlers beim Wechsel disqualifiziert. Nun setzt der Melleraner seine Hoffnungen in die Deutsche Jugendmeisterschaft in Wattenscheid, wo er über 2000 m Hindernis an den Start geht.


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