Hochburg im Schachsport Osnabrücker Talente überzeugen bei Deutscher Schulmeisterschaft

Zug um Zug: Konzentriert gehen René Mücke (v. li.), Nico Gerhard, Mattis Steinkamp und Jonathan Schiller von der Schule am Roten Berg in Hasbergen zur Sache. Foto: Jörn MartensZug um Zug: Konzentriert gehen René Mücke (v. li.), Nico Gerhard, Mattis Steinkamp und Jonathan Schiller von der Schule am Roten Berg in Hasbergen zur Sache. Foto: Jörn Martens

Osnabrück. Für den ganz großen Wurf hat es zwar nicht gereicht, dennoch lässt sich festhalten, dass Osnabrück eine Hochburg im Schachsport ist: Bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft der Haupt-, Real-, Ober- und Gesamtschulen landeten drei Osnabrücker Schulen unter den besten zehn Mannschaften.

Von Freitag bis Montag duellierten sich 120 Teilnehmer von 24 Schulen aus ganz Deutschland. Die Duelle waren dabei nicht nur hochklassig, sondern auch sehr spannend: Bis zum letzten Zug im letzten Spiel kämpften drei Teams um den ersten Platz. Zum dritten Mal in Folge gewann die Max-Planck-Realschule aus Bad Krozingen. Mit 16:2 Punkten setzte sich das Team knapp vor der ersten Mannschaft der Schule am Roten Berg aus Hasbergen um John Fischer, Silas Hindersmann, Endrit Paqarizi und Thomas Bilek durch, die mit 15:3 Punkten Zweiter wurde. „Das ist ein stolzes Ergebnis. Unser Team besteht aus Neuntklässlern und es kommen gute Schachspieler nach. Nächstes Jahr hoffen wir wieder auf den Titel“, sagte Lehrer Karsten Bertram.

Als 1. Vorsitzender des Hagener Schachvereins war Bertram zeitgleich nicht nur Lehrer, sondern auch Hauptorganisator des viertägigen Turniers, das erstmals im Museum am Schölerberg stattfand. Bemerkenswert war dabei die Begeisterung der Schüler am Schachsport.

Bertram: „Kinder lassen sich für Schach schnell begeistern“

Die war nämlich schon vor dem Eingang zu sehen, wo zwei Sechstklässler kurz vor der Siegerehrung im Schneidersitz auf den Pflastersteinen in der Sonne saßen und sich noch eine letzte Partie lieferten. „Kinder haben Spaß am Nachdenken und Knobeln, deshalb lassen sie sich für Schach schnell begeistern“, erklärt Bertram, sagt aber auch: „Nur mit Spielen kommt man hier nicht hin, das ist schon Leistungssport.

Zufrieden mit ihrem Ergebnis war auch die zweite Mannschaft der Schule am Roten Berg. Das Team um Philipp Nagel, Joschua Fischer, Niclas Fahlbusch und Mattes Schnittker wurde Fünfter. Den zehnten Platz belegte die IGS Osnabrück mit Jonas Gernhardt, Leander Brockes, Lennard Essmann, Lasse Gernhardt und Andreas Adolf.


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