Beim 2:3 einem Coup nahe SV Bad Laer feiert wichtigen Punkt – und Borken den Titel

Allen Grund zu jubeln: Die Zweitliga-Volleyballerinnen des SV Bad Laer. Archivfoto: Michael GründelAllen Grund zu jubeln: Die Zweitliga-Volleyballerinnen des SV Bad Laer. Archivfoto: Michael Gründel

Bad Laer Die Gäste bejubelten den Titelgewinn und die Gastgeber ihre überraschend starke und mit einem Punkt belohnte Leistung: Nur strahlende Gesichter auf dem Feld und der Tribüne gab es nach dem 3:2-Erfolg (23:25, 25:20, 25:16, 16:25, 15:10) der Skurios Volleys Borken im Volleyball-Zweitligaspiel beim SV Bad Laer.

„Ich bin richtig stolz auf die Leistung meiner Mädels“, lobte Trainer Zoran Nikolic. Bad Laer ist nach den Stralsunder Wildcats, VfL Oythe und Bayer 04 Leverkusen der erst vierte Verein, der dem ungeschlagenen Titelträger in dieser Saison einen Punkt abknöpfte. „Meine Mannschaft hat eindrucksvoll gezeigt, dass sie auch gegen den Meister richtig guten Volleyball spielen kann. Sie hat alles gegeben, die nächsten Fortschritte gemacht und ist noch viel besser aufgetreten, als ich es erwartet habe“, so Nikolic: „Die Lockerheit ist zurück. Auch deshalb bringen wir unsere Trainingsleistungen jetzt konstanter aufs Spielfeld als noch im Januar.“

Die 100 Borkener Fans staunten nicht schlecht, als Bad Laer den ersten Durchgang mit 25:23 gewann. Zwei Sätze später feierten sie beim Stand von 2:1 – also dem Gewinn des einen noch nötigen Punktes – die frühzeitige Meisterschaft. Letztlich wurden es zwei Zähler. Die Gastgeberinnen mit der im Angriff, im Block und beim Aufschlag stark aufgelegten Laura Seete glichen zwar aus, verpassten dann aber im Tiebreak die Krönung. Nach einer 6:4-Führung hielt Bad Laer bis zum 7:8 mit, leistete sich dann aber drei Aufschlagfehler in Folge.

Dennoch: Der Punkt kann im Kampf um den Klassenerhalt Gold wert sein. Erst recht, nachdem SF Aligse auf dem ersten Abstiegsrang überraschend mit 3:1 gegen DSHS Köln gewann. „Das ist egal. Wir haben alles in der eigenen Hand“, sagte Nikolic, der auch Alina Hellmich, Daniela Richter, Michelle Bollien, Franziska Dettmer („Ihr bestes Spiel“) und Vanessa Schowe ausdrücklich lobte.


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