Heimspiel im DBBL-Pokal Panthers überwinden mit 85:69-Sieg in Neuss ein Trauma

Treffsicher: Melina Knopp war mit 16 Punkten und drei Dreiern beste Panthers-Werferin beim Sieg in Neuss. Archivfoto: Helmut KemmeTreffsicher: Melina Knopp war mit 16 Punkten und drei Dreiern beste Panthers-Werferin beim Sieg in Neuss. Archivfoto: Helmut Kemme

Neuss/Osnabrück. Die Siegesserie der Girolive-Panthers hält: Der 85:69-Erfolg bei den Tigers der TG Neuss war der zehnte Erfolg am Stück für den Tabellenführer der 2. Basketball-Bundesliga. „Wir sind sehr zufrieden, vor allem, dass wir unser kleines Neuss-Trauma besiegt haben, nachdem wir dort in den Vorjahren immer auf die Mütze bekommen haben“, sagte Trainer Mario Zurkowski.

Auch ohne die verletzte Distanzschützin Sarah Olson trafen die Panthers drei Dreier im ersten Spielabschnitt, und doch lagen sie nach dem ersten Viertel mit 19:21 zurück. „Neuss hat hervorragende Quoten im ersten Viertel geschossen, aber wir waren darauf vorbereitet“, sagte Zurkowski. Weil nach Melina Knopp auch Milica Milosev aus der Distanz aufdrehte und Tonia Dölle treffsicher blieb, brachte ein Zwischenspurt die 48:37-Pausenführung. „Wir haben Neuss die einfachen Dreier weggenommen und uns offensiv in einen Rausch gespielt. Das war ein Grundstein für den Sieg“, wusste der Trainer.

Worthmann macht Panthers das Leben schwer

Ausruhen durften sich die Gäste trotzdem nicht. Die Tigers starteten mit einem 7:0-Lauf in die zweite Halbzeit, den die Panthers zwar konterten, aber die Partie blieb spannend. Vor allem Franziska Worthmann machte den Gästen aus der Distanz das Leben schwer. Auch die früheren Panthers-Spielerinnen Britta Worms (zehn Punkte) und Dara Taylor (sechs Punkte, zwölf Rebounds) wehrten sich gegen ihren Ex-Klub.

Panthers bringen die Partie abgezockt nach Hause

Weil aber auch die OSC-Frauen mit Brianna Rollerson (elf Punkte, 15 Rebounds) und Rowie Jongeling (zehn Rebounds) präsent blieben, fuhren die Gäste nach einem ausgeglichenen Schlussviertel den zehnten Sieg in Folge ein. „Wir haben in der zweiten Halbzeit defensiv zulegt und offensiv mit mehr Mut gespielt. Es war ein schweres Spiel, aber wir haben es sehr diszipliniert und abgezockt zu Ende gespielt“, freute sich Zurkowski.

Heimspiel im DBBL-Pokal

Am Sonntag wurde zudem das Viertelfinale des Pokalwettbewerbs ausgelost. Die Panthers empfangen am 6. Januar die Rhein-Main Baskets und können mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten der 2. Bundesliga Süd den Einzug ins Final-Four-Turnier perfekt machen. „Auf den ersten Blick ist das wahrscheinlich der leichteste Gegner, aber auch das Spiel müssen wir erst mal spielen. Erst mal freuen wir uns, dass wir mal ein Heimspiel haben“, sagte Zurkowski.


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