„Der Weg ist noch nicht zu Ende“ Hagener Dressurreiter Wandres im deutschen Perspektivkader

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In den deutschen Perspektivkader wurde der Hagener Dressurreiter Frederic Wandres berufen. Foto: imago/Stefan LafrentzIn den deutschen Perspektivkader wurde der Hagener Dressurreiter Frederic Wandres berufen. Foto: imago/Stefan Lafrentz

spo/jka Hagen. Einige Siege hat Dressurreiter Frederic Wandres in diesem Jahr schon gefeiert – den jüngsten Erfolg erlebte er allerdings nicht auf dem Rücken eines Pferdes. Der 31-jährige Bereiter vom Hof Kasselmann in Hagen ist von Bundestrainerin Monica Theodorescu in den deutschen Perspektivkader berufen worden.

„Die Berufung ist etwas ganz Besonderes“, sagte Wandres. Die Zusammenarbeit mit seinem Pferd „Duke of Britain“ sei „eine lange, spannende Reise gewesen. Wir haben im S-Level angefangen und sind nun in der Elite angekommen. Ich glaube, dass dieser Weg noch nicht zu Ende ist und wünsche mir, dass wir uns weiter in der Weltrangliste und der Weltspitze etablieren können“, sagte Wandres.

Er hatte im Dezember 2017 mit seinem Pferd den fünften Platz im Finale des Louisdor-Preises belegt. 2018 folgte die erste internationale Grand-Prix-Saison, und die verlief erfolgreich: Unter anderem gewann Wandres im Oktober im polnischen Zakrzow die Weltcup-Kür und den Grand Prix. „Sowohl für mich als auch für Duke of Britain war es die erste internationale Grand-Prix-Erfahrung. Das spricht auch vor allem für das Pferd“, teilt Wandres seinen Erfolg gerne und hat im kommenden Jahr die nächsten großen Ziele: Bei der Deutschen Meisterschaft in Balve will er ebenso vertreten sein wie bei weiteren Championaten.

An diesem Sonntag ist Wandres erst einmal bei der 39. Performance Sales International-Auktion eingebunden, die ab 15 Uhr im Reitsportzentrum in Ankum ein finanzkräftiges Fachpublikum anzieht. Jeweils 26 Spring- und Dressurpferde kommen zum Aufruf, die auf den Gestüten von Ullrich Kasselmann und Paul Schockemöhle aufgezogen worden sind. Viele stammen aus eigener Zucht oder wurden in jungem Alter zugekauft und dann trainiert.

Wandres kennt die Dressurpferde aus Hagen. „Besonders ist für mich Bitcoin. Gemeinsam haben wir die Titel Landes- und Bundeschampion gewonnen“, sagt der Reiter, „ich glaube, dass auch Bitcoin ein international erfolgreicher Sportpartner werden kann“.


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