SV Bad Laer liegt auf Platz 5 Trainer Nikolic: „Hier kämpft jeder für jeden“

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Wie nach dem Sieg gegen Oythe will sich Trainer Zoran Nikolic mit Franka Schwöppe (v.li.), Franziska Bentrup und Alina Hellmich auch in Berlin freuen.Foto: Stefan BertelsmannWie nach dem Sieg gegen Oythe will sich Trainer Zoran Nikolic mit Franka Schwöppe (v.li.), Franziska Bentrup und Alina Hellmich auch in Berlin freuen.Foto: Stefan Bertelsmann

Bad Laer Vier Spiele, drei Siege und der fünfte Tabellenplatz – die Laune könnte bei den Zweitligavolleyballerinnen des SV Bad Laer kaum besser sein. Am Sonntag steht das nächste Auswärtsspiel gegen RPB Berlin an.

„Berlin ist als Aufsteiger auf jeden Fall schlagbar. Wir wollen unsere Tabellensituation möglichst festigen“, blickt Trainer Zoran Nikolic voraus.

Nur zwei Punkte trennen die Volleyballerinnen aus Bad Laer derzeit von der Tabellenspitze. Trotz der guten Stimmung mahnt Nikolic allerdings, nicht zu überheblich zu werden: „Wir stehen im Moment sehr gut da. Trotzdem dürfen wir aber nicht unser primäres Saisonziel, den Klassenerhalt, aus den Augen verlieren.“ Da liegen die Volleyballerinnen aus Bad Laer gut auf Kurs. Seit Saisonstart halten sie sich im oberen Drittel der Tabelle, liegen seit vier Spielen auf Platz fünf in der 2. Bundesliga Nord.

Mannschaftsfeld auf ähnlichem Niveau

Die Liga sei bis auf wenige Ausnahmen ausgeglichen, sagt Trainer Nikolic. Daher sei es wichtig, jede Chance zu nutzen. Das zeigt auch die Satzbilanz der Bad Laerer mit 9:6 Sätzen. Umso mehr schmerzt da immer noch die 0:3-Niederlage gegen das Volleyball-Team Hamburg. „Da war mehr drin“, bedauert der Serbe.

Da tut es gut, dass ihm seit dem Spiel am vergangenen Wochenende mit Johanna Müller eine ganz wichtige Spielerin wieder zur Seite steht. Ursprünglich sollte Müller gegen den VfL Oythe nach ihrem Urlaub noch geschont werden. Im fünften Satz setzte der Trainer dann doch auf die Klasse seiner Außenangreiferin. Müller belohnte Nikolics Mut mit starken Aktionen im fünften Satz. Unter anderem verwandelte sie den Matchball mit einem blitzsauberen Ass.

Starker Zusammenhalt

Auch Alina Hellmich fühlt sich in der Mannschaft weiter pudelwohl: „Mit den Mädels macht das Volleyballspielen einfach Spaß“, sagte die 26-jährige, die am Samstag zur besten Spielerin gewählt wurde. „Wenn dann noch Siege gegen vermeintlich nur schwer schlagbare Teams wie Oythe rausspringen, ist dies umso schöner.“

Vom Rest der Mannschaft sieht der Trainer ebenfalls nur gute Impulse: „Hier kämpft jeder für jeden. Unser Spiel ist sehr emotional und alle pushen sich gegenseitig – ganz egal ob sie spielen oder nicht.“

Hellmich schaut schon auf den nächsten Gegner, die RPB Berlin: „Wir müssen an uns arbeiten, unsere Fehler minimieren und den Gegner nicht ins Laufen kommen lassen. Wir müssen dafür sorgen, dass insbesondere die Annahme in Drucksituationen besser funktioniert“, lautet die Ansage von Bad Laers Nikolic für die kommenden Spiele.


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