Milosev und Rollerson überragen 93:55 – Panthers deklassieren Krofdorf zum Saisonstart

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Milica Milosev war mit 21 Punkten die beste Werferin der Girolive-Panthers zum Saisonauftakt in der 2. Basketball-Bundesliga. Foto: Helmut KemmeMilica Milosev war mit 21 Punkten die beste Werferin der Girolive-Panthers zum Saisonauftakt in der 2. Basketball-Bundesliga. Foto: Helmut Kemme

Wettenberg/Osnabrück. Die Girolive-Panthers haben sich zum Saisonstart überdeutlich bei den Krofdorf Knights durchgesetzt und sind nach dem 93:55 Tabellenführer der 2. Basketball-Bundesliga.

Panthers-Trainer Mario Zurkowski hatte vor dem Auftaktspiel die Erwartungen gebremst, aber nach 15 Minuten wurden die Kräfteverhältnisse immer deutlicher. Mit einem Zwischensprint machten die OSC-Frauen aus fünf Punkten Vorsprung ein 17-Punkte-Polster (18. Minute). Zur Pause führten sie 50:30.

17 Punkte in zweieinhalb Minuten

„Auch mit so einer hohen Führung darfst du das Spiel noch nicht abhaken. Es war wichtig, dass wir nicht nachgelassen haben“, befand Zurkowski. Die Sorgen waren unbegründet: Auch im dritten Viertel lief es in der Panthers-Offensive zusammen. Schon nach zweieinhalb Minuten hatten die Osnabrückerinnen 17 Punkte erzielt. „Krofdorf ist irgendwann komplett zusammengebrochen. Wir haben das eiskalt ausgenutzt“, sagte Zurkowski.

Panthers sparen im Schlussviertel Kräfte

Die Panthers ließen es schon frühzeitig ruhiger angehen, aber das reichte, um die Führung immer weiter auszubauen. Im Schlussviertel wechselte Zurkowski reichlich durch. „Wir haben die Spielzeiten großzügig verteilt, weil wir mit drei Spielen in acht Tagen eine harte Woche haben. Da konnten wir ein paar Kräfte sparen“, erklärte der Trainer seine Überlegungen vor dem ersten Heimspiel am kommenden Mittwoch (16 Uhr) gegen Rotenburg/Scheeßel.

Milosev und Rollerson überragen

Die Statistiken sprachen trotzdem eine deutliche Sprache: Milica Milosev wurde für ihr „klasse Spiel“ (Zurkowski) mit 21 Punkten belohnt. Brianna Rollerson (19 Punkte, elf Rebounds) und Rowie Jongeling (zehn Rebounds) deuteten ihre Qualität unter dem Korb an. Jenny Strozyk (zwölf Punkte) und Sarah Olson (elf) trafen ebenfalls zweistellig. Melina Knopp verdiente sich ein Sonderlob vom Trainer für ihre Abwehrarbeit.

Zurkowski: Wenig auszusetzen

„Es gibt wenig auszusetzen“, fasste Zurkowski den Saisonauftakt zusammen, wehrt sich aber weiterhin gegen überhohe Erwartungen. „Wir hatten lange nicht so einen deutlichen Sieg. Den nehmen wir gerne mit, weil die Mannschaft sehr gut harmoniert.“ Um dem Sieg eine große Bedeutung beizumessen, sei es aber schlichtweg noch „viel zu früh in der Saison“.


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