TuS Bramsche gegen Osnabrücker TB Basketball-Derby früh entschieden: Red Devils schlagen Titans 99:66

Von Matthias Benz

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Nicht zu stoppen war Bramsches Cameron Coleman (am Ball). Hier versucht es zumindest Osnabrücks Hannes Campe. Foto: Rolf KamperNicht zu stoppen war Bramsches Cameron Coleman (am Ball). Hier versucht es zumindest Osnabrücks Hannes Campe. Foto: Rolf Kamper

Bramsche. Am zweiten Spieltag der 2. Basketball-Regionalliga ist der TuS Bramsche erneut seiner Favoritenrolle gerecht geworden: Im Derby ließen die Red Devils den Osnabrücker TB Titans beim 99:66 keine Chance.

Entscheidend war in der mit rund 750 Zuschauern gut gefüllten IGS-Sporthalle bereits das erste Viertel: Mit strukturierten Spielzügen, energischer Ganzfeldpresse und daraus resultierenden Schnellangriffen spielten die Red Devils in nur fünf Minuten eine 21:2-Führung heraus. Nach zehn Minuten stand es 34:9.

Colemann und Cuic nicht zu stoppen

„Das erste Viertel ist völlig schiefgegangen, das hat uns getötet. Bramsche ist einfach ein zu gutes Team“, meinte OTB-Trainer Chad Prewitt. Vor allem auf den großen Positionen konnte sein Team physisch nicht mithalten. Bramsches Center Aleksandar Cuic erzielte 18 Punkte, obwohl er in der zweiten Spielhälfte wegen Foulproblemen nur noch wenig spielte. Power Forward Cameron Coleman (32 Punkte) war vom OTB nie zu stoppen.

Bramsche lässt die Zügel ein bisschen schleifen

Ab dem zweiten Viertel wechselte Bramsche mehr durch, agierte zeitweise auch halbherzig in der Defensive und übermütig im Angriff, sodass der OTB auf 18:38 herankam. Allerdings fingen sich die Red Devils schnell wieder. Den Halbzeitstand von 52:31 bauten sie in der zweiten Halbzeit schrittweise aus. Spannung gab es in diesem Derby zwar nicht mehr, doch beide Teams zeigten guten Basketball, auch wenn es zeitweise nach einem Klassenunterschied aussah. Auffällig niedrig war bei beiden Teams die Trefferzahl aus der Distanz: Je drei Dreier streuten die Kontrahenten ein. Die Bramscher ließen außerdem an der Freiwurflinie mit einer Quote von unter 40 Prozent etliche leichte Punkte liegen.

Prewitt: Stolz, dass wir nicht aufgegeben haben

„Ich bin stolz, dass meine Spieler bis zum Ende gekämpft und nicht aufgegeben haben. Sie haben hart gearbeitet“, resümierte Prewitt. Beim OTB waren Denzel Brito (20 Punkte) und Mathias Baller (14) die Topscorer. Durch die klare Pleite gegen den Aufstiegsfavoriten wollen sich die Titans nicht entmutigen lassen. „Es ist noch eine lange Saison“, sagte Prewitt.

Senger: Gesehen, wie stark unsere Mannschaft ist

Hoch zufrieden war derweil Bramsches Trainer Roland Senger: „Man hat gesehen, wie stark unsere Mannschaft ist, wenn sie richtig Gas gibt.“ Als ehemaliger OTB-Coach habe er von Beginn an unter Strom gestanden, wie er zugab. Insgesamt sei das Derby aber glücklicherweise „ein fairer und freundschaftlicher Vergleich“ gewesen.


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