2. Basketball-Bundesliga Girolive-Panthers starten in Krofdorf in die Saison

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Die Playoffs sind das Ziel, die Hoffnung auf den Aufstieg in die Bundesliga segelt bei den Girolive-Panthers mit. Foto: KemmeDie Playoffs sind das Ziel, die Hoffnung auf den Aufstieg in die Bundesliga segelt bei den Girolive-Panthers mit. Foto: Kemme

Osnabrück. An diesem Sonntag (16.30 Uhr) starten die Girolive-Panthers in die Saison in der 2. Basketball-Bundesliga. „Es wird Zeit, dass es losgeht“, sagt Trainer Mario Zurkowski nach nur einem knappen Monat Vorbereitungszeit vor der Partie bei den Krofdorf Knights.

Zurkowski geht beim OSC in seine dritte Saison. Der Etat ist mit 170000 Euro niedriger als in den vergangenen beiden Jahren – eine Herausforderung, der sich der 30-Jährige gerne stellt. Andere Klubs hätten mehr Geld zur Verfügung, aber „ich würde um nichts in der Welt tauschen wollen. Ich fühle mich hier wohl“, versicherte er beim Sponsorenabend.

Die Spielerinnen: Sechs Spielerinnen aus der Vorsaison blieben, wobei Kata Takács auf dem Feld ein Neuzugang ist: Sie verpasste die vergangene Saison wegen eines Kreuzbandrisses. Geblieben sind Kapitänin Melina Knopp, Paradiesvogel Milica Milosev, Tonia Dölle und Emma Eichmeyer. Jenny Strozyk, seit dem Sommer U-18-Europameisterin, erhält als erste Spielmacherin mehr Verantwortung. „Es ist jetzt an der Zeit dafür“, findet Co-Trainer und OSC-Basketballkoordinator Stefan Eggers. Die Panthers hätten sich deshalb auch „bewusst gegen einen amerikanischen Pointguard entschieden“.

Die Zugänge Brianna Rollerson und Rowie Jongeling sollen die Reboundstatistik der OSC-Frauen aufbessern, Sarah Olson ist als Dreierschützin gefürchtet. Annemarie Potratz, Julia Dzeko und Esther Borchers, die vom OTB kamen, haben allesamt mindestens Zweitligaerfahrung. Außerdem kam Talent Tessa Strompen (15) aus Braunschweig.

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Die Stimmung: „Es ist eine tolle Truppe. Alle arbeiten fokussiert und haben auch noch Spaß dabei“, sagt Eggers. Die Chemie im Team sei „in diesem Jahr besonders“, sagt Zurkowski über seinen Kader, der außerhalb des Sports harmoniert und die gute Laune auch auf den Platz bringen will. In den Testspielen und im Pokal gelang das gut. Die Panthers waren in allen sieben Spielen siegreich. „Für die kurze Zeit, die wir hatten, haben wir das gut gemacht. Aber das zählt jetzt nicht mehr. Die Ligaspiele werden härter und intensiver als jedes Testspiel“, warnt Zurkowski

Die Ziele: „Wir wollen oben mitspielen. Ich hoffe, dass wir es dieses Mal bis zum Ende schaffen und nicht nur ins Finale“, klingt bei Tonia Dölle die Hoffnung auf den Aufstieg durch. Sie ist nicht die einzige Spielerin, die nach zwei gescheiterten Anläufen mit dem Sprung in die Bundesliga liebäugelt. Der Verein bremst allerdings offiziell die Erwartungen. „Unser Ziel ist es, die Playoffs zu erreichen. Alles andere wäre nicht realistisch“, sagt Zurkowski.

Die Liga: Aus Sicht des OSC-Trainers hat die Qualität in der Spitze noch einmal zugenommen. „Es gibt so viele Importspielerinnen wie noch nie in der Liga“, sagt er mit Blick auf die Konkurrenz: „Wenn du nicht konzentriert arbeitest, kannst du gegen jedes andere Team verlieren.“ Bundesligaabsteiger Halle, die Bergischen Löwen und Bad Homburg, das aus der 2. Bundesliga Süd in die Nordstaffel wechselte, zählt er zu den Aufstiegsfavoriten. „Und dann gibt es noch viele, die um die Playoffs kämpfen“, sagt Zurkowski und erwartet eine spannende Saison mit vielen engen Spielen.

Das Auftaktprogramm: Die Krofdorf Knights sind „kein leichter Auftaktgegner“, ahnt der Panthers-Trainer. „Wir wissen nicht, was uns erwartet.“ Der deutliche Sieg bei einem Vorbereitungsturnier (100:39) zählt für den OSC nicht, weil Krofdorf nicht mit dem kompletten Team antrat. Im Pokal gegen Bundesligist Herne verkauften sich die Hessinnen bei der 50:78-Niederlage ordentlich. Zurkowski hat Respekt, vor allem vor der US-Amerikanerin Leslie Robinson: „Sie ist eine absolute Granate.“ Im ersten Panthers-Heimspiel kommt Rotenburg/Scheeßel (3. Oktober, 16 Uhr), danach geht es zu den Bergischen Löwen (7. Oktober). „In einer Woche wissen wir mehr, wo wir wirklich stehen“, geht der Trainer mit Vorfreude, aber auch Respekt die Saison an.


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