Nach „Angsthasenvolleyball“ Volleyballerinnen des SV Bad Laer feiern glatten Auftaktsieg

Von Fabian Pieper

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Mit voller Kraft: Die Volleyballerinnen des SV Bad Laer gewinnen zum Saisonauftakt gegen BW Dingenden mit 3:0, hier mit Sara Szmuk (11) im Angriff. Foto: Michael GründelMit voller Kraft: Die Volleyballerinnen des SV Bad Laer gewinnen zum Saisonauftakt gegen BW Dingenden mit 3:0, hier mit Sara Szmuk (11) im Angriff. Foto: Michael Gründel

Bad Laer. Die Zweitliga-Volleyballerinnen des SV Bad Laer sind am Samstagabend erfolgreich in die neue Spielzeit gestartet. Gegen den Viertplatzierten der Vorsaison, BW Dingden, stand am Ende ein hochverdienter 3:0-Heimsieg zu Buche.

„Das war ganz wichtig“, war Zoran Nikolic nach einer intensiven Partie erleichtert. Der Trainer des SV Bad Laer, für den es das erste Pflichtspiel an der Seitenlinie des Südkreisklubs war, sprach nach dem Spiel von einer krankheitsbedingt holprigen Vorbereitung auf dem Ligaauftakt, die man vor allem dem ersten Satz angemerkt habe.

So fand die Mannschaft nur schwer in die Partie und leistete sich gerade bei den Aufschlägen viele Fehler. Dingden zog zwischenzeitlich auf 15:10 davon. Nikolic, der den ersten Satz hinterher mit „Angsthasenvolleyball“ umschrieb, nahm bereits früh seine ersten beiden Auszeiten. Erst ein Aufbäumen, vor allem von Kapitänin Franziska Bentrup, die nach dem Spiel zur wertvollsten Spielerin gewählt wurde, wendete das Blatt zugunsten der Heimmannschaft. Mit 25:21 ging der erste Satz schließlich an Bad Laer.

Ab dann lief es deutlich besser. Die Aufschläge kamen gefährlicher, das schnelle Zuspiel von Michelle Bollien wurde präziser und die immer stärker aufspielende Außenangreiferin Johanna Müller erkämpfte sich Punkt um Punkt. Selbst Dingdens Katrin Kappmeyer, wertvollste Spielerin der vergangenen Saison in der gesamten Liga, konnte nicht verhindern, dass der Gastgeber auf 16:9 und 23:19 davonzog. Letztlich war es Kappmeyer, die mit einem Schmetterball ins Aus für den zweiten Satzgewinn Bad Laers sorgte (25:20). Damit hatten die Spielerinnen von Nikolic ihren ersten Punkt bereits sicher, nachdem es zuletzt gegen Dingden bei zwei 1:3-Niederlagen nichts Zählbares zu holen gab.

Der dritte Satz blieb zunächst eng, ehe die Heimmannschaft aufdrehte und mit 18:12 in Führung ging. Zwar verkürzte Dingden mit einer kleinen Serie noch auf 20:19, doch der Schlussspurt gehörte dem SV Bad Laer. So sorgte Laura Seete vor 110 Zuschauern nach 76 Minuten mit ihrem Punkt zum 25:20 für den ersten Heimsieg in dieser Saison.

Ihre Mitspielerin Alina Hellmich sah anschließend Fortschritte im Vergleich zur Vorsaison: „Unser Spiel ist deutlich schneller und dynamischer.“ Auch sie räumte noch anfängliche Schwierigkeiten im Aufschlag ein, jedoch freute sie sich auch über die Steigerung und über ein insgesamt gutes Spiel ihres Teams. In die gleiche Kerbe schlug auch ihr Trainer, der seinen Spielerinnen ein großes Kompliment aussprach: „Ich bin sehr zufrieden. Es musste besser werden, es wurde besser.“ Außerdem versprach Nikolic, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sei: „Ich erwarte noch mehr, wir wollen mit der Zeit ein noch höheres Niveau spielen.“


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