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Die Ruhrmann-Idee lebt weiter Stiftung „Sportler für Sportler“ präsentiert Rennoveralls

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Gemeinsam für die gute Sache (von links): Kartbahn-Leiter Michael Schrey sowie die Stiftungsvertreter Marc Ruhrmann, Winfried Beckmann und Tanja Recker. Foto: Swaantje HehmannGemeinsam für die gute Sache (von links): Kartbahn-Leiter Michael Schrey sowie die Stiftungsvertreter Marc Ruhrmann, Winfried Beckmann und Tanja Recker. Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Die Stiftung „Sportler für Sportler“, einst von dem in diesem Jahr verstorbenen Jürgen Ruhrmann ins Leben gerufen, wird unter neuer Führung und geänderter Struktur weitergeführt.

„Jürgen war ein hervorragender Motivator, selbst wenn es ihm persönlich schlecht ging. Er war in der Lage, andere Menschen aufzubauen, ohne dabei auf sich zu sehen.“ Ein treffender Satz aus einem Nachruf auf Jürgen Ruhrmann. Der Motorsport-Enthusiast, Idealist, Hobby-Fotograf und Spender starb vor wenigen Monaten. Und weil er so war, wie in den eingangs erwähnten Sätzen beschrieben, war ihm noch kurz vor seinem Tod die Stiftung „Sportler für Sportler“ eine Herzensangelegenheit. Die Stiftung, die er ins Leben gerufen und vor allem mit Leben gefüllt hatte.

Auch „Strietzels“ Overall ist dabei

Das Amt des Vorstandsvorsitzenden der Stiftung hat nun Sohn Marc Ruhrmann inne. In den zurückliegenden Jahren verwaltete die Förderstiftung Heilpädagogische Hilfe Osnabrück die Geschäfte der Sportler-Stiftung, nun wird diese Aufgabe vom Kreissportbund (KSB) Osnabrück-Land wahrgenommen. „Aus organisatorischen Gründen“, wie Marc Ruhrmann und seine Vorstandskollegen Tanja Recker und Winfried Beckmann erklären. Letzterer ist gleichzeitig stellvertretender KSB-Vorsitzender für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing.

Neue Köpfe, altes Ziel: Denn nach wie vor will die Stiftung den Behindertensport auf vielfältige Weise unterstützen. Erstes Projekt der „Stiftungs-Neulinge“: Ruhrmann junior präsentiert im Osnabrücker Nettedrom 25 Rennoveralls von Motorsport-Persönlichkeiten. Unikate, die Jürgen Ruhrmann in den vergangenen Jahren erhalten hat. Von Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck, Jan Magnussen oder Albert von Thurn und Taxis. Besucher des Nettedroms können sich in den nächsten zwei Monaten die „Schätzchen“ anschauen – und natürlich auch für den einen oder anderen Overall ein Gebot abgeben. Entsprechende Formulare dafür sind vorbereitet. „Für die gute Sache stellen wir gerne unsere Räume zur Verfügung“, sagt Michael Schrey, Leiter der E-Kartbahn.


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