Finale in Timmendorfer Strand Beachvolleyball-DM: Poniewaz-Zwillinge und Aulenbrock Neunte

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Die Beachvolleyballer David und Bennet Poniewaz wurden bei der DM in Timmendorfer Strand Neunte und waren vom Ergebnis enttäuscht. Archivfoto: Lea BeckerDie Beachvolleyballer David und Bennet Poniewaz wurden bei der DM in Timmendorfer Strand Neunte und waren vom Ergebnis enttäuscht. Archivfoto: Lea Becker

Timmendorfer Strand. Die Osnabrücker Beachvolleyballer Bennet und David Poniewaz sind bei der Deutschen Meisterschaft in Timmendorfer Strand nur Neunte geworden. Auch Christine Aulenbrock aus Bad Laer belegte am Ende mit ihrer Partnerin Sandra Ferger aus Wuppertal den neunten Rang. Die Lintorferin Larissa Claaßen freute sich mit ihrer Partnerin Nina Interwies aus Kiel hingegen bei ihrer ersten DM-Teilnahme über den 13. Platz.

„Wir wollten mindestens Fünfter werden. Dementsprechend sind wir sehr unzufrieden und enttäuscht“, sagte Bennet Poniewaz. Dabei seien sie mit dem umkämpften 2:1-Sieg (21:18, 18:21, 15:11) gegen Daniel Wernitz (TuSA Düsseldorf) und Robin Sowa (VCO Berlin) im ersten Gruppenspiel „eigentlich ganz gut“ ins Turnier gestartet. Es folgten allerdings zwei deutliche Niederlagen und damit das Aus im Achtelfinale. „Das war ärgerlich“, war der 25-Jährige enttäuscht. Bei ihm und seinem Bruder sei es nie „ins Rollen gekommen“. Die Lockerheit habe gefehlt.

Mit Saisonverlauf unzufrieden

Trotzdem konnte Bennet Poniewaz seiner sechsten Meisterschaft auch etwas Positives abgewinnen: „Die Stimmung war wieder megageil.“ Selbst im letzten Spiel hätten sie die Atmosphäre in der 6000-Zuschauer fassenden Ahmann-Hager-Arena trotz des drohenden Ausscheidens genossen. Mit der gesamten Saison zeigte sich Bennet Poniewaz trotz einiger fünfter Plätze auf der „Techniker-Beach-Tour“, der ranghöchsten deutschen Beachvolleyballserie, unzufrieden. „Das war alles nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Gerade in Bezug auf das Training und die Organisation müsste sich etwas ändern, denn so hätte es auch nicht immer Spaß gemacht.

Aulenbrock/Ferger scheiden im Achtelfinale aus

Aulenbrock und Ferger starteten hingegen mit einer klaren Niederlage in Timmendorfer Strand, konnten sich dann aber steigern. Mit einem spannenden 2:1-Erfolg (14:21, 21:19, 21:19) gegen Leonie Klinke (MTV Suttgart) und Lisa-Sophie Kozan (VCO Berlin) erreichten sie das Achtelfinale. Dort platze allerdings der Traum vom Viertelfinale. Gegen das nationale Interimsduo Leonie Körtzinger (VCO Hamburg) und Julia Sude (VfB Friedrichshafen) konnten die 26-Jährige und ihre ein Jahr ältere Partnerin nur im ersten Satz mithalten (19:21, 16:21).

Nachrückerin Claaßen: Das Beste rausgeholt

Total glücklich, überhaupt bei der Deutschen Meisterschaft dabei zu sein, waren die Lintorferin Larissa Claaßen und Interwies. Erst am Donnerstagmorgen hatten die beiden erfahren, dass sie als Nachrücker doch noch nach Timmendorfer Strand dürfen. „Die Freude war extrem groß“, berichtet Claaßen. Ihnen sei klar gewesen, dass sie „hier nichts reißen werden“. „Wir wollten alles aufsaugen und so viel mitnehmen, wie möglich“, erklärte die Lintorferin. Mit zwei 0:2-Niederlagen schieden sie bereits nach der Gruppenphase aus. „Wir haben das Beste für uns rausgeholt“, war Claaßen dennoch zufrieden. Schließlich haben sie während der gesamten Saison aufgrund der Entfernung nicht einmal gemeinsam trainiert.


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