Görtemöller mit Titelchance ATC-Spektakel in Lengerich: Das Autocross-Areal ist „angerührt“

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„Bestes Geläuf“: Das Areal in Lengerich ist für die Autocrosser optimal. Foto: Swaantje Hehmann„Bestes Geläuf“: Das Areal in Lengerich ist für die Autocrosser optimal. Foto: Swaantje Hehmann

Lengerich/Osnabrück. Ein bisschen Dreck. Ein bisschen Staub. Vielleicht auch ein bisschen Schlamm. Genau das passende Gemisch für die Autocross-Szene, die an diesem Wochenende (1. und 2. September) ihre Zelte im westfälischen Lengerich aufschlägt.

Der Veranstalter: Der Auto-Touren-Club (ATC) Osnabrück ist am Samstag und Sonntag federführend. Und wie im vergangenen Jahr, veranstaltet der Club das Spektakel wieder auf einem Gelände an der Wechter Straße im westfälischen Lengerich. „Wir haben dort sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt der ATC-Vorsitzende Uwe Hindersmann. Und wenn in Zukunft kein adäquates Areal in Osnabrück gefunden werden könne, dann solle die Cross-Tradition halt in Nordrhein-Westfalen fortgesetzt werden. „Aber vielleicht findet sich ja noch ein Weg in Osnabrück.“

Der Zeitplan: Am Samstag (1. September) wird dem Publikum ab 11 Uhr Autocross geboten. Im Mittelpunkt des erstes Tages stehen die Rennen in den verschiedenen Klassen des Supercups sowie die Duelle in den Jugend-Cross-Kart-Klassen. Am Sonntag (2. September) wird es ab 10 Uhr laut. Richtig spannend wird es am Nachmittag, wenn die Finalläufe in den insgesamt zwölf Klassen gestartet werden.

Das Gelände: Seit Anfang der Woche läuft die Sprinkleranlage. „Der Boden ist ziemlich sandig, da ist Wasser schon ganz gut“, sagt der zweite ATC-Vorsitzende und Autocross-Pilot Jan Tolksdorf. Die Gefahr einer „Schlammwüste“ ist sehr gering: Die aktuellen Wetterprognosen sagen für das Wochenende überwiegend sonnige und trockene Tage voraus.

Die Lokalmatadoren: Bleiben wir noch kurz bei Tolksdorf, der im vergangenen Jahr in Lengerich gleich zwei deutsche Meistertitel des Deutschen Rallye-Cross-Verbands einfuhr. „In diesem Jahr bin ich mit einem neu gebauten Fahrzeug am Start, da spielen die Titel keine Rolle für mich, weil ich auch nicht bei allen Läufen dabei war.“ Für ihn gehe es in erster Linie darum, über die Rennen Erkenntnisse für die Optimierung seines Vehikels zu gewinnen. Dafür befindet sich Jannis Görtemöller mit seinem 150 PS starken Honda CRX zumindest auf einem guten Weg zum deutschen Meistertitel in der Serienklasse bis 1800 Kubikzentimeter. „Die Meisterschaft wird an diesem Wochenende für mich noch nicht entschieden. Aber ich kann einen großen Schritt machen. Im Moment habe ich neun Punkte Vorsprung vor dem Zweiten.“


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