Neuer Trainer sieht Potenzial Nikolic coacht Bad Laers Volleyballerinnen ab 1. September

Von Peter Vorberg

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Neu in Bad Laer: Trainer Zoran Nikolic sowie die Spielerinnen Franziska Detmer und Anne Horstmann (von links). Foto: HehmannNeu in Bad Laer: Trainer Zoran Nikolic sowie die Spielerinnen Franziska Detmer und Anne Horstmann (von links). Foto: Hehmann

Bad Laer. Nach dem Klassenerhalt in der 2. Liga gehen die Volleyballerinnen des SV Bad Laer mit einem neuen Trainer ins zweite Jahr. Zoran Nikolic versprüht Optimismus, dass vielleicht sogar mehr gehen kann als nur der Ligaverbleib.

Im Moment beschnuppert Nikolic sein neues Team noch. Sein Vertrag beginnt erst offiziell am 1. September. Dennoch hat der 54-jährige Serbe, der zuletzt den österreichischen Frauen-Erstligisten Sokol Post SV Wien betreute, schon nach einer Woche einen guten Eindruck von seinem neuen Team gewonnen. „Ich denke, dass die Mannschaft noch viel dazulernen kann. Es ist eine sehr gute Gruppe, die sich lange kennt und super versteht. Das sind gute Voraussetzungen.“

Nikolic, der auf eine 26-jährige internationale Trainertätigkeit im Profibereich zurückblickt, wollte nach langer Zeit in Österreich wieder zurück nach Deutschland, wo er in der Vergangenheit bereits einige große Erfolge feierte. Der Coach, der sich als akribischer Arbeiter sieht und nicht als Lautsprecher, denkt dabei gerne an seine Zeit bei den Männern des VC Eintracht Mendig von 1997 bis 2001 zurück, in der er den Dorfverein von der 2. Liga bis in den Europacup führte. „Warum sollen wir nicht andere Ziele als nur den Klassenerhalt angehen, vielleicht Mittelfeld oder oberes Mittelfeld. Hier gibt es Möglichkeiten. Damals hat uns in Mendig auch keiner so viel zugetraut.“ Jedoch steht der Ligaverbleib in Bad Laer zunächst einmal über allem. Das ist Nikolic bewusst.

Dem Coach ist die Begeisterung für seine neue Aufgabe anzumerken. „Ich habe beim Videostudium von der letzten Saison einiges gesehen, wo Verbesserungspotenzial ist“, sagt der A-LizenzTrainer. „Die Zuschauer werden einen neuen Spielstil sehen.“ Mehr Dynamik, mehr Bewegung auf dem Feld. So könnte das in Bad Laer künftig aussehen.


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