Gelebte christliche Werte bei Fußballern Raspo-Quartett mit deutschem DJK-Team in Belgien Sechster

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Starke Erfahrungen beim FICEP in Belgien machten (von links) Marlon Farles, Marlon Lindemann, Endrit Gashi und Linus Kriege von Rasensport Osnabrück. Foto: Daniel KassingStarke Erfahrungen beim FICEP in Belgien machten (von links) Marlon Farles, Marlon Lindemann, Endrit Gashi und Linus Kriege von Rasensport Osnabrück. Foto: Daniel Kassing

Osnabrück/Genk Ein großes Erlebnis war für die vier B-Junioren-Fußballer von Rasensport Osnabrück die Teilnahme am internationalen Turnier der FICEP, des weltweiten Dachverbands der katholischen Sportverbände.

Osnabrück Marlon Lindemann, Linus Kriege, Endrit Gashi und Marlon Fares (alle Jahrgang 2003) waren Teil der deutschen Auswahl der DJK (Katholischer Sportverband), die nach einem Kurztrainingslager in Duisburg für sechs Tage nach Genk (Belgien) flog. Da Raspo der DJK angehört, sind seine Fußballer bei diesem FICEP-Turnier für U-18-Spieler spielberechtigt.

Beim Turnier mit insgesamt acht Mannschaften trafen die Deutschen in der Vorrunde auf Tschechien (1:0), Frankreich (0:3) und Spanien (3:0). „Attraktive Spiele auf hohem Niveau mit viel Tempo“, sah Daniel Kassing, der B-Junioren-Trainer von Raspo Osnabrück: „Das Niveau der deutschen Mannschaft war in etwa auf Niveau der B-Junioren des VfL Osnabrück“, ordnete er ein.

Als Gruppendritter ging es gegen den Vierten der anderen Gruppe. Deutschland besiegte Indien sicher 3:0 und spielte somit um Platz fünf. Mittlerweile entkräftet, unterlag das Team Flandern mit 2:7 und wurde Sechster.

Kassing sprach von einer positiven, länderübergreifenden Erfahrung für ihn und seine Spieler, „die besonders in der heutigen Zeit Brücken bauen kann“. Die soziale Verantwortung und der kirchliche Gedanke hätten im Vordergrund gestanden. „Kirchlich hin oder her: Bei einem Fußballturnier kommen dann aber auch immer großer Ehrgeiz und entsprechende Emotionen hinzu“, weiß Kassing: „Im Finale zwischen Frankreich und den siegenden Holländern hatten die Franzosen nicht immer Respekt vor dem Schiedsrichter. Nach dem Spiel verweigerten sie zunächst das übliche Ritual: Nacheinander steht jede Mannschaft nach dem Abpfiff für den Gegner Spalier.“ Nachdem der französische Trainer eine resolute Ansage gemacht habe, seien seine Spieler aber zur Vernunft gekommen.

Beim Sieg bei der DJK-Bundeshallenmeisterschaft der C-Junioren im Januar 2018 in Fulda waren die DJK-Sichter auf die Raspo-Spieler aufmerksam geworden. Beim mehrtägigen Sichtungslehrgang in Verden drängte sich das Quartett dann für die Nominierung auf. „Unsere Jungs sind jetzt schon wieder für die Sichtung 2020 eingeladen, wenn das Turnier in Duisburg stattfindet“, freut sich Kassing.


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