PSV verzeichnet keine Unfälle Warendorfer Koeppel gewinnt Vielseitigkeitsturnier in Hellern

Von Lennart Albers

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albe Osnabrück. Einige gute Ergebnisse beim Heimspiel, keine Verletzungen und unzählige positive Rückmeldungen: Für den PSV Hellern war das Reitturnier am Wochenende auf dem Hof Amelingmeyer mit Vielseitigkeit, Dressur und Springen ein Erfolg in jeglicher Hinsicht.

Wie gut ein Reitturnier abläuft, lässt sich beim PSV an einer Sache besonders gut erkennen: den Quads. Die kleinen Geländefahrzeuge stehen jederzeit auf dem Hof bereit, damit die Helfer bei Unfällen, beschädigten Hindernissen oder sonstigen Problemen schnell an Ort und Stelle sind. „Solange wir die Quads nur für ein paar Fahrten für die Streckenkontrolle nutzen müssen, ist alles gut“, erklärt der PSV-Vorsitzende Jens Amelingmeyer. Genau das war dieses Jahr der Fall: Die Fahrzeuge standen fast durchgehend still, und auch das Rote Kreuz hatte nur sehr wenig zu tun.

25 Hindernisse im Gelände

Dabei ist diese Sorgenfreiheit keine Selbstverständlichkeit, denn den ganzen Samstag über stand die Vielseitigkeit im Fokus, ganz besonders der spektakuläre Geländeritt. Über einen 2,8 Kilometer (A-Prüfung) beziehungsweise 1,5 Kilometer (E-Prüfung) langen Parcours ging es für die knapp 100 Reiter darum, 25 Hindernisse möglichst sauber zu bewältigen und gleichzeitig eine gute Zeit hinzulegen. Mal ging es über einen großen Baumstamm, dann über einen aufgeschütteten Erdwall oder durch ein großes Wasserhindernis, das von den Teilnehmern besonders viel Lob bekam. Die Strecke von Parcourschef Hartmut Duckert gefiel auch deshalb gut, weil alle Hindernisse selbst gebaut und mit Tannenbäumen oder Blumen ansprechend geschmückt waren.

Charlotte Vornholt holt Bronze im Kreisverband

In der Kombination aus Springen, Dressur und Geländeritt lieferte Markus Koeppel (Warendorf) das beste Ergebnis und gewann die Gesamtwertung vor Sabrina Zerhusen (RSC Handorf-Langenberg) und Nora Hammer (Reit- und Jagdverein Gut Heiderhof). Charlotte Vornholt vom gastgebenden PSV Hellern schloss das Turnier als Sechste ab. Das reichte für den dritten Platz in der Wertung des Kreisreiterverbandes Osnabrück Stadt und Land. „Mein Pferd ist zwar noch sehr jung, und wir sind erst im Aufbau, aber trotzdem ist das Gelände eigentlich unsere Schokoladenseite, weshalb wir gut mithalten konnten“, war Vornholt mehr als zufrieden mit ihrer Leistung und dem Ritt auf ihrem fünfjährigen Pferd „Miss Mighty“. Mit Bronze in der Verbandsmeisterschaft habe sie „überhaupt nicht gerechnet“, strahlte Vornholt.

Doppelsieg für Ruller Reiterinnen auf Verbandsebene

Auf Verbandsebene landeten Siegerin Marike Hammann auf Shiva und Silber-Gewinnerin Clara Blau auf Alexia vor ihr. Die beiden Reiterinnen des Reit- und Fahrvereins Rulle hatten ihre Punkte in der Zwei-Sterne-A-Prüfung der Junioren und Jungen Reiter gesammelt. In dieser Abteilung feierte Jason Böckmann (RG Klein Roscharden) den Gesamtsieg vor Marie Büssing (PSV Löningen-Ehren) und Julia Schoon (RuFV Löningen-Böen-Bunnen).

Kreismeisterschaft der jüngsten Reiter

Zum Abschluss des Turnierwochenendes war der PSV am Sonntag Gastgeber für die Kreismeisterschaft der jüngsten Reiter in Springen und Dressur. Die Gastgeberrolle übernahm der PSV nach 2017 bereits zum zweiten Mal, was sich als Erfolg erwies: Weil die jungen Reiter mit Eltern und Großeltern noch viele Zuschauer mitbrachten, war auf dem Hof den ganzen Tag über ein buntes Treiben zu beobachten. Im Zwei-Phasen-Springen siegte Timo Dieckmann (RFV Neuenkirchen) vor Emilia Brand (Gesmold) und Lara Wißmann (Venne). In der Stilspringprüfung gewann Lisa-Marie Hoffmann (RVV Burg Gretesch) vor Greta Gausepohl (Milte Sassenberg) und erneut Wißmann. In der A-Dressurreiterprüfung sicherte sich Chiara Langkamp (Gut Waldhof) den Sieg vor Noemi Rohn (Voxtrup) und Louisa Tiemann (Gut Stockum/Natbergen). In der Zwei-Sterne-A-Dressur wurde Lara Marie Ostmeier (Gut Waldhof) Erste vor Vereinskameradin Justine Maes und Sveva Grußendorf (Engter).

„Besser hätte es nicht laufen können“

Die Gastgeber dürfen sich auf einen Sonderpreis des Kreisverbandes freuen, weil der PSV am Sonntag mit 19 von insgesamt 120 Startern das größte Kontingent stellte. „Was dieser Preis genau ist, wissen wir noch nicht. Er bestärkt uns aber darin, weiter auf eine gute Jugendarbeit zu setzen“, freute sich Mitorganisatorin Svenja Dierker, die am Ende des Wochenendes ein durchweg positives Fazit zog: „Wir waren super erfolgreich, es gab keine Beschwerden, und alle sind heile ins Ziel gekommen. Besser hätte es nicht laufen können.“


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