Talente individuell fördern Training an DFB-Stützpunkten in Kettenkamp und Hagen gestartet

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Osnabrück. An den DFB-Stützpunkten in Kettenkamp und in Hagen haben die Trainer ihre Arbeit mit den Nachwuchsfußballern aufgenommen. Im Nordkreis kicken derzeit 32 Spieler am Stützpunkt, im Südkreis sind es 41 Nachwuchsfußballer.

Am Stützpunkt bekommen die Nachwuchsfußballer zusätzlich zum Training in ihrem Verein einmal pro Woche eine 90-minütige Einheit. Für DFB-Stützpunktkoordinator Alexander Reifschneider steht vor allem die individuelle Förderung jedes einzelnen Spielers im Vordergrund. „Es ist kein Mannschaftstraining wie im Verein. Die Jungs spielen in Kleingruppen, was die Trainingsqualität hebt“, sagt der 29-Jährige. „Und wir wollen den Spieler technisch und taktisch weiterentwickeln.“

Die Talente trainieren an jedem Stützpunkt in zwei Gruppen. Die erste Gruppe besteht aus U-12- und U-13-Spielern, die zweite aus U-14- und U-15-Spielern. Das Training leiten jeweils drei Coaches. In Hagen sind das Stephan Vallo, Uwe Jursch und Uwe Krebs, in Kettenkamp Sebastian Vinke, Alexander Zirat und Wolfgang Lucas. Neu ist, dass ab dieser Saison ein Torwarttrainer mit dabei ist. „Alle zwei Wochen werden die Torhüter eine komplette Einheit von einem Torwartspezialisten begleitet“, sagt Reifschneider, der die Trainingseinheiten an den Stützpunkten auch beobachtet. „Dadurch wollen wir stetig die Qualität steigern.“

So wechselten in der vergangenen Saison 15 Spieler aus den Stützpunkten im Bezirk Weser-Ems in ein anerkanntes Leistungszentrum. Auch aus dem Osnabrücker Land schafften drei Talente den Sprung. Aus Hagen gingen drei Spieler in das Nachwuchsleistungszentrum des VfL Osnabrück, aus Kettenkamp waren es zwei.


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