51. Int. Bergrennen in Borgoh HochschuleOsnabrück siegt beim E-Mobil-Cup

Von Lennart Albers

Vorfreude vor dem letzten Lauf: NOZ-Gewinner Tobias Zirp fiebert dem Start entgegen. Foto: Philipp HülsmannVorfreude vor dem letzten Lauf: NOZ-Gewinner Tobias Zirp fiebert dem Start entgegen. Foto: Philipp Hülsmann 

Hilter. Seine Begeisterung für den Rennsport beschränkte sich bisher auf das Zuschauen, mit dem Bergrennwochenende hat sich das aber geändert: Tobias Zirp, der durch ein Gewinnspiel der Neuen Osnabrücker Zeitung in Zusammenarbeit mit McDonald’s Eckstein einen Startplatz beim 6. E-Mobil-Berg-Cup gewann, hat bei seiner Premiere auf der Rennstrecke seine Begeisterung für den Motorsport entdeckt.

In dem Wettbewerb für Elektro- und Hybridautos wurde er zwar Vorletzter, seiner Begeisterung tat das aber keinen Abbruch: „Wenn ich die Chance hätte, wieder mitzufahren, würde ich es direkt tun.“ Dabei beeindruckte ihn neben der hervorragenden Stimmung im Fahrerlager und Team vor allem die Atmosphäre. „Weil die Autos geräuschlos fahren, bekommt man einfach viel von der Umwelt und den Zuschauern mit. Gerade wenn der Streckensprecher dann den Namen von einem sagt, ist man schon stolz“, berichtet er.

Sollte er auch im nächsten Jahr mitfahren, hat er sich zumindest schon einen Trick von seiner Konkurrenz abgeschaut: Weil es im E-Mobil-Cup nicht um die beste Zeit geht, sondern darum, von einer – je nach Klasse – gesetzten Zeit möglichst wenig abzuweichen, würde er sich eine Stoppuhr mit ins Auto legen. „Die erfahreneren Fahrer haben erstens ein besseres Zeitgefühl und nutzen diese kleinen Hilfsmittel auch einfach perfekt.“

Den Gesamtsieg im E-Mobil-Cup sicherte sich das Rennteam der Hochschule und Universität Osnabrück, das jedes Jahr einen eigenen Rennwagen baut und damit auf diversen Rennen in ganz Europa an den Start geht. „Den Klassensieg haben wir erwartet, mit dem Gesamtsieg aber überhaupt nicht gerechnet, weil wir hier ja auch zum ersten Mal gefahren sind“, strahlte Fahrer und Teamleiter Daniel Brontsch, „oben im Ziel wusste ich von meinem Sieg gar nichts, dann kam auf einmal der Zweitplatzierte Michael Starke und hat mir gratuliert.“ Als ganz besonderer Glücksbringer entpuppte sich dabei ein Maiskolben: Weil der Wagen keine Handbremse hat, musste dieser immer vor den Reifen gelegt werden, damit das Auto nicht wegrollte.


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