Auf alles vorbereitet Hitze und Trockenheit sorgen für Grillverbot beim Bergrennen

Von Malte Schlaack

Gewohntes Bild: Beim Bergrennen ist das Wetter meistens richtig gut, wie hier im Jahr 2017. Archivbild: Moritz FrankenbergGewohntes Bild: Beim Bergrennen ist das Wetter meistens richtig gut, wie hier im Jahr 2017. Archivbild: Moritz Frankenberg

Hilter Fans, Fahrer und Organisatoren sind es schon gewohnt: Beim Bergrennen ist eigentlich immer gutes Wetter. Bedingungen wie in diesem Jahr sind aber auch am Uphöfener Berg selten. Auf die Hitze und die Trockenheit hat sich der MSC Osnabrück mit allen Helfern eingestellt.

„Wenn jeder ein bisschen aufpasst und etwas dafür tut, haben wir alle ein schönes Wochenende. Wir haben präventiv alle getan, was möglich ist“, bleibt Organisationsleiter Bernd Stegmann gelassen. Dennoch lief die Vorbereitung noch etwas anders als in den Vorjahren. Durch das seit Wochen anhaltende Sommerwetter sind die Felder und Wälder rings um die Strecke stark ausgetrocknet. Entsprechend gilt seit Ende Juli die Waldbrandschutzverordnung des Landkreises Osnabrück. (Hier geht´s direkt zum Livestream des Trainings und der Qualifikation am Samstag).

Waldbrandschutzverordnung des Landkreises in Kraft

„Es ist verboten, in Wäldern, Mooren und Heidegebieten oder in gefährlicher Nähe davon Feuer anzuzünden, zu rauchen und mit feuergefährlichen Gegenständen umzugehen“, heißt es dort. Beim Bergrennen gilt das auch für die abgemähten Stoppelfelder, wobei Grillen und das Betreiben von Stromgeneratoren ausdrücklich darin eingeschlossen sind. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Borgloh und Hilter sind zwar mit viel Personal vor Ort, setzen aber wie der MSC auf die Kooperation der Zuschauer.

Reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen

Ebenfalls mit reichlich Kräften beim Bergrennen dabei ist das Deutsche Rote Kreuz mit Thomas Karnstedt an der Spitze. Der medizinische Einsatzleiter hat alle Funktionäre und Helfer, aber natürlich auch die Fans dazu aufgerufen, reichlich Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Stegmann betont, dass die Helfer ohne zu zögern angesprochen werden sollen, sollte es Probleme mit dem Kreislauf oder auch Insektenstiche geben. (Hier geht´s direkt zum Livestream des Rennens am Sonntag).

Wetterbericht sieht ideale Bedingungen

Hohe Temperaturen sind die meisten Fahrer in ihren Boliden ohnehin schon gewohnt. Sie werden nach ihren Läufen in der Wartezone oben auf dem Berg wieder mit Getränken versorgt. Grund zur Panik besteht bei allen Beteiligten aber ohnehin natürlich nicht. Mit sommerlichen Bedingungen kennen sie sich beim Bergrennen ja schließlich aus. Ganz abgesehen davon verspricht ein Blick auf den Wetterbericht nahezu ideale Bedingungen: Am Rennsonntag wird in Borgloh heiteres Wetter mit angenehmen Temperaturen um die 25 Grad Celsius erwartet. schl


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