ORV-Ruderin holt Silber bei U23-WM Greiten hofft auf Einsatz mit der A-Nationalmannschaft

Glücklich im Ziel: Die Osnabrücker Pia Greiten (links) und Leonie Menzel ruderten zu WM-Silber. Foto: DRV/SeybGlücklich im Ziel: Die Osnabrücker Pia Greiten (links) und Leonie Menzel ruderten zu WM-Silber. Foto: DRV/Seyb

jka/leb Osnabrück/Posen. Im vergangenen Jahr hatte Ruderin Pia Greiten eine Bronzemedaille von der U-23-Weltmeisterschaft mit nach Hause gebracht, dieses Mal hatte sie Silber im Gepäck: „Das ist schon großartig“, freute sich Jens Wegmann, Vorsitzender des Osnabrücker Ruder-Vereins (ORV).

Zusammen mit der Düsseldorferin Leonie Menzel war Greiten im Doppelzweier in Posen auf den zweiten Rang gerudert. Das Duo hatte vor dem WM-Trainingslager erst eine Woche lang gemeinsam im Boot gesessen, doch die Vorbereitung lief gut. „Wir haben uns immer weiter gesteigert“, freut sich Greiten.

Greiten: Ein Weltcup wäre auch mal schön

Bereits in diesem Jahr hat die 21-Jährige größtenteils mit der A-Nationalmannschaft trainiert. Das erhofft sie sich auch für die kommende Saison. Ob sie dann ein weiteres Mal bei der U-23-Weltmeisterschaft antreten werde, müsse sich zeigen. Das nächste Ziel hat sie schon vor Augen: „Ein Weltcup wäre auch mal schön“, hofft Greiten auf einen Einsatz mit der A-Mannschaft.

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Ehrung beim ORV-Sommerfest

„Pia ist ja noch jung. Wir hoffen, dass sie sich noch steigern kann“, sieht Wegmann die Ruderin noch nicht am Limit. Aber auch der Wechsel vom Vierer in den Zweier nötigt ihm schon Respekt ab. „Es ist immer schwieriger, in ein kleines Boot zu kommen als in ein größeres, weil die Kandidaten um weniger Plätze konkurrieren“, erklärt der ORV-Vorsitzende und weiß: „Auf den Zweier wird stark geguckt.“

Auch bei ihrem Heimatverein wird Greiten nach dem zweiten WM-Edelmetall noch im Fokus stehen. Am 18. August steht das Sommerfest des ORV an, zu dem auch befreundete Vereine nach Osnabrück kommen. „Diesen Rahmen werden wir nutzen, um Pias Erfolg zu würdigen“, sagt Wegmann.

Wegmann: ORV-Präsenz bei WM ist ein Riesenerfolg

Der Frauen-Vierer mit Steuerfrau Elisa Saks wurde Vierter. Deutliche elf Sekunden fehlten zum Bronzerang. Die Osnabrücker Marcel Teckemeyer und Paul Seiters wurden im Vierer ohne Steuermann Fünfter. Mit rund vier Sekunden Rückstand auf die Medaillenränge hatten sie keine Chance auf Edelmetall. „Dass wir überhaupt in dieser Stärke bei der WM vertreten waren, ist für uns schon ein Riesenerfolg“, ordnete Wegmann die Ergebnisse aus ORV-Sicht ein.


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