Knautschzone für 51. Bergrennen MSC Osnabrück verteilt 5000 Reifen am Uphöfener Berg

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jka/spo Osnabrück. Das anstehende 51. Osnabrücker ADAC Bergrennen prägt bereits seit dem vergangenen Wochenende das Landschaftsbild am Uphöfener Berg. „Borgloh sieht jetzt ganz anders aus“, sagt Holger Maes nach dem Arbeitseinsatz an der Rennstrecke.

Der 49-jährige GMHütter trägt zusammen mit Michael Schrey als Rennleiter und Leiter der Streckensicherung die Verantwortung am Rennwochenende (4./5. August). Federführend war er auch bei den Aufbauarbeiten am vergangenen Samstag. Rund 5000 Reifen wurden in vorgefertigten und verschraubten Stapeln entlang der Strecke postiert, damit Rennwagen abgefangen werden, wenn sie vom richtigen Weg abkommen. Außerdem wurden Gatter für die Werbebanden, Stege und Podeste gebaut.

Etwa 35 Ehrenamtliche waren dafür im Arbeitseinsatz, darunter auch zwölf Helfer aus Recklinghausen. Schon am frühen Morgen hatten sie sich samt Lkw auf den Weg gemacht, um pünktlich um 7 Uhr zum Frühstück in Borgloh zu sein. Die Schützenhilfe aus dem Ruhrgebiet gab es zum fünften Mal.

Die „Bergrenn-Freunde Ruhrpott“, allesamt Arbeitskollegen einer Firma, hätten seinerzeit den Motorsportclub (MSC) Osnabrück angesprochen, ob sie helfen könnten. „Das ist eine tolle Unterstützung. Wir lehnen keine helfende Hand ab, sondern können immer Hilfe brauchen“, sagt Maes. Dem MSC geht es beim Bergrennen genauso wie vielen anderen Sportvereinen: Es werde zunehmend schwieriger, ehrenamtliche Kräfte für Arbeiten zu gewinnen, sagt Maes. Als Dank bekommen die Helfer aus dem Ruhrgebiet Karten für das Rennen.

Auch nach einem arbeitsintensiven Tag musste der Leiter der Streckensicherung bilanzieren: „Wir sind noch lange nicht fertig.“ Ein großer Schritt ist gemacht, weitere folgen in den kommenden zehn Tagen. „Fertig sind wir wohl erst am Freitagabend um 18 Uhr“, blickt Maes voraus. Um die Sicherheitsvorschriften des Deutschen Motorsport-Bundes (DMSB) und des internationalen Verbandes FIA zu erfüllen, müssen nicht nur Bäume und Leitplankenanfänge mit Reifenstapeln abgesichert werden, sondern für Training und Rennen auch noch die Leitpfosten an der Straße entfernt werden.

Am Wochenende gilt es für die Helfer dann, bei jedem Ausrutscher zur Stelle zu sein und die Knautschzonen wiederherzustellen. Nach der Siegerehrung müssen alle Umbaumaßnahmen rückabgewickelt werden, denn am Montagabend um 21 Uhr wird die Straße wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben – so, wie sie im „Normalzustand“ aussieht, wenn nicht gerade das Bergrennen stattfindet.


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