26. OS-Open Haster Tennis-Asse scheitern im Halbfinale

Von Micha Lemme

Verlor im Finale gegen Dinko Panzic: Sebastian Linda vom TV Hasbergen. Foto: Hermann PentermannVerlor im Finale gegen Dinko Panzic: Sebastian Linda vom TV Hasbergen. Foto: Hermann Pentermann

Osnabrück. Bei hochsommerlichen Temperaturen haben sich die besten Tennisspieler der Region um Titel bei den OS-Open duelliert. Die Sieger im Hauptfeld bei der 26. Auflage des Turniers auf der Anlage der Spvg. Haste kamen jedoch nicht aus dem Osnabrücker Raum.

Aus Haster Sicht sah es vor den Halbfinalspielen der Männerkonkurrenz äußerst vielversprechend aus. Die beiden Lokalmatadoren Jannis Unland und Malcom Harrison hatten es im Hauptfeld unter die besten vier geschafft. Doch sowohl Unland als auch Harrison scheiterten kurz vor einem möglichen vereinsinternen Finale und mussten Dinko Panzic (TV Friesen Milse) und Sebastian Linda (TV Hasbergen) den Vorzug ins Endspiel lassen.

Dort setzte sich Panzic klar mit 6:1, 6:0 durch und feierte den Titelgewinn ohne Satzverlust im Turnierverlauf. Panzic wusste die Fehler seines Gegenübers im Endspiel konsequent auszunutzen, wirkte konzentrierter und vor allem in längeren Ballwechseln deutlich stabiler als Linda. „Er hat zu viele Fehler gemacht, und ich war heute sehr sicher in meinem Spiel“, meinte der erschöpfte, aber glückliche Panzic nach dem Finale und fügte an: „Ich bin sehr zufrieden, ich war heute viel besser drauf als an den Vortagen.“.

Nur wenige Meter entfernt duellierten sich derweil Estella Jäger (TC Dresden-Blasewitz) und Lea-Katharina Jacob (Tennispark Bielefeld) um den Titel im Frauen-Hauptfeld. Anders als bei den Männern war dieses Endspiel enger. Letztlich ging die an Position eins gesetzte Jäger mit 6:4, 6:3 als Siegerin vom Platz. Die regionalen Vertreterinnen kamen nicht über das Viertelfinale hinaus.

„Trotz der großen Hitze ist an den drei Turniertagen alles reibungslos verlaufen“, bilanzierte Organisator Jörg Kutkowski zufrieden. „Aber natürlich beeinflusst das Wetter den ein oder anderen und bringt ihn an seine körperlichen Grenzen.“ So legten Wolfram Beckemeier (SC Dickenburg) und Christoph Kemper (TV Emsdetten) im Halbfinale der Herren-50-Konkurrenz ein echtes Marathonmatch in der prallen Mittagssonne hin. Erst nach drei Stunden und 45 Minuten und einem 11:9 im entscheidenden Match-Tiebreak stand Beckemeier als Sieger fest und sicherte sich trotz dieser Anstrengung im Finale auch noch den Titel.

„Die Mischung aus Frauen- und Männerkonkurrenz, Wettkämpfen der Männer-40 und Männer-50 und den Leistungsklassen-Turnieren hat sich in den vergangenen Jahren bewährt. Der Breitensport schafft einfach eine gesellige Atmosphäre“, meinte Kutkowski. Auch Uwe Welz, Vorsitzender der Tennisregion Osnabrück, betonte: „Die OS-Open sind für uns ein echtes Highlight. Es ist das anspruchsvollste Turnier in diesem Bereich.“ Es sei nun auch schon Tradition auf der Anlage in Haste, sagte Welz. „Und es waren wieder viele Teilnehmer aus der Region dabei, die die Zuschauer kennen. Das motiviert uns natürlich, daran zu arbeiten, dass junge Talente aus der Region auch weiterhin den Sprung auf dieses Niveau schaffen“, sagte der Vorsitzende der Tennisregion.

Die weiteren Titel bei der 26. Auflage des Turniers gingen in der Konkurrenz Herren-40 an Wolfgang Mönning (TuS Barenburg), in den Leistungsklassen 10 bis 18 an Henri Werner (TC VfL Osnabrück) und in den Leistungsklassen 15 bis 23 an Andreas Meyer (TC Rödinghausen).


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