SG Osnabrück nicht im Endlauf Schwimm-DM: Finale verpasst, aber die Zeiten stimmen

Von Carsten Loos

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Saisonbestzeit schwamm Bénice Schütte in Berlin. Foto: Carsten LoosSaisonbestzeit schwamm Bénice Schütte in Berlin. Foto: Carsten Loos

Berlin. Für das Finale bei der Deutschen Meisterschaft reichten die Zeiten der Osnabrücker Schwimmer Jannis Vornholt und Bénice Schütte nicht. Trotzdem waren sie und Trainerin Janina Braun von der SG Osnabrück mit den Leistungen zufrieden.

Mit dem neunten Platz über 100 Meter Rücken in der Junioren-Wertung endete das Debüt von Schwimmer Jannis Vornholt bei der DM in Berlin. Zum Auftakt der nationalen Titelkämpfe schlug der 19-Jährige von der SG Osnabrück im Vorlauf nach 59,66 Sekunden an. „Hinten raus war ich ganz schön kaputt“, sagte er.

Vornholt auf den ersten 50 Metern stark

Vornholt schwamm zwar vier Zehntelsekunden langsamer als bei seiner Bestzeit im Jahr 2017. Dennoch war er mit seinem Auftritt in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark zufrieden. Vor allem die Zeit von 28,32 Sekunden für die ersten 50 Meter gefielen ihm und Trainerin Janina Braun – quasi als Aufgalopp für seine Paradestrecke: Die 50 Meter Rücken, über die er im Vorjahr Deutscher Meister des Jahrgangs 1999 geworden war, stehen für Vornholt am Samstag an.

Schütte schwimmt Saisonbestzeit

Vereinskameradin Bénice Schütte beendete ihren Sprint über 50 Meter Brust nach 34,42 Sekunden. Damit war Coach Janina Braun ebenfalls einverstanden, auch wenn Schüttes Bestzeit von 34,05 Sekunden aus dem April 2016 nach einer längeren Ausfallzeit nicht in Reichweite war: „Sie hat aber ihre Saisonbestzeit um eine halbe Sekunde verbessert“, sagte Braun anerkennend. Für Schütte wie Vornholt war der DM-Auftakt damit schon nach den Vorläufen am Vormittag beendet.

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Bergmann am Freitag zweimal am Start

Für Vornholt geht die DM an diesem Freitag weiter, für Jonas Bergmann geht sie erst los. Beide stehen auf dem Startblock für 50 Meter Schmetterling. Bergmann hatte auf der Strecke 2015 seinen ersten Deutschen Meistertitel gefeiert. Im vergangenen Jahr schwamm er nach einem Startfehler im Finale der Konkurrenz hinterher. Zuvor steht für Osnabrücks Vorzeige-Schwimmer schon der Vorlauf über 100 Meter Freistil an. Auf der Distanz belegte er vor Jahresfrist in 52,11 Sekunden den 26. Platz. Im April wartete Bergmann bei der Norddeutschen Meisterschaft in Hannover mit 51,64 Sekunden auf.


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