Sie verbaute dem OSC den Aufstieg Girolive-Panthers holen Rollerson aus Wolfenbüttel

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Wolfenbüttels Brianna Rollerson (links), in der vergangenen Saison eine harte Widersacherin für Emma Eichmeyer und die OSC-Frauen, trägt künftig das Trikot der Girolive-Panthers. Foto: Helmut KemmeWolfenbüttels Brianna Rollerson (links), in der vergangenen Saison eine harte Widersacherin für Emma Eichmeyer und die OSC-Frauen, trägt künftig das Trikot der Girolive-Panthers. Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. Die Gegner stehen fest, der Spielplan liegt im Grobformat vor, ein prominenter Neuzugang ist perfekt: Der Rahmen für die Girolive-Panthers in der 2. Basketball-Bundesliga steht.

Mit dem Wolfpack Wolfenbüttel verbaute Brianna Rollerson den Panthers in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Bundesliga. Weil sie mit 1,83 Metern für das Oberhaus als zu klein erachtet wurde, bekam die 24-Jährige in Wolfenbüttel keinen neuen Vertrag.

„Sie hat uns in den Playoffs geärgert“

„Wir hatten nach den Playoffs bei Brianna angefragt und ihr früh signalisiert: Wenn es in Wolfenbüttel nicht weitergeht, sprechen wir“, sagt OSC-Geschäftsführer Hendrik Witte. Rollersons Empfehlung war eindeutig gewesen: „Sie hat uns in den Playoffs geärgert und hat gezeigt, was sie kann“, sagt Witte.

Starke Statistiken – gegen die Panthers und in der Liga

20 Punkte und 21 Rebounds standen im ersten Playoff-Finale gegen die Panthers in Rollersons Statistik, zehn Punkte und 18 Rebounds im zweiten Spiel. Mit durchschnittlich 16,8 Rebounds pro Spiel führte sie die Liga an. 15,5 Punkte pro Partie waren der siebtbeste Wert der Liga.

„Stabilität unter dem Korb“

Trainer Mario Zurkowski freut sich sowohl menschlich als auch sportlich auf die US-Amerikanerin, die als Power Forward und Center einsetzbar ist. „Was ihr an Größe fehlt, macht sie durch Timing wett. Sie hat eine gute Fußarbeit“, sagt er. Und 1,83 Meter sind dann auch gar nicht so wenig. Mit ihrer Präsenz werde Rollerson den Panthers „unter dem Korb Stabilität geben und auch unser Spiel verändern“, hofft Zurkowski, „unser Rebounding unterm Korb war eine Schwachstelle“.

Rückblick auf die vergangene Saison: Alles zu den Panthers finden Sie in unserem Themenportal auf noz.de/panthers

Trainingsstart am 1. September

Rollerson und ihre Mitspielerinnen werden am 1. September zum Trainingsstart erwartet. Aktuell haben die Panthers acht Spieler im Kader. Weitere Neuverpflichtungen sind also noch nötig, zumal sich abzeichnet, dass die Schwedin Mikaela Gustafsson nach zwei guten Saisons künftig nicht mehr für die Panthers auflaufen könnte. Ganz sicher wird die US-amerikanische Spielmacherin Dara Taylor nach der Sommerpause nicht nach Osnabrück zurückkehren.

Strozyk wird erste Spielmacherin

Für die Führungsrolle ist stattdessen Jenny Strozyk vorgesehen. „Jenny hat sich in den letzten beiden Jahren sehr gut entwickelt. Es gibt keinen Grund, warum sie nicht als unsere erste Spielmacherin auf dem Feld stehen sollte. Das ist nur eine logische Folge ihrer Entwicklung“, lobt Zurkowski die 18-Jährige. Langsam integriert werden soll Tessa Strompen. Die 15-Jährige verlegt ihren Wohnsitz von Braunschweig nach Osnabrück und geht hier zur Schule. Zuvor ist sie von diesem Freitag bis Sonntag mit der deutschen U16-Nationalmannschaft beim Vier-Nationen-Turnier in Mulhouse/Frankreich am Ball.

Fünf neue Teams in der Liga

Inzwischen ist auch die Zusammensetzung der Liga klar. Nach mehreren Rückzügen bekommt die Nordstaffel mit ihren elf Teams ein neues Gesicht: Als Absteiger aus der Bundesliga kommen die Gisa Halle Lions hinzu, der ASC Theresianum Mainz und Alba Berlin sind aufgestiegen. Um ein Nord-Süd-Gleichgewicht in der Staffelgröße herzustellen, wurden die Krofdorf Knights und die Elangeni Falcons Bad Homburg aus dem Süden in den Norden verschoben.

Saisonstart in Krofdorf

Der Saisonauftakt ist für den 30. September in Krofdorf geplant. Das erste Heimspiel für die Panthers ist am 3. Oktober gegen Rotenburg/Scheeßel vorgesehen. In der Regel sollen Heimspiele zum bekannten Termin sonntags um 16 Uhr in der OSC-Halle A ausgetragen werden.


Der vorläufige Spielplan

  • 30. September (16.30 Uhr) Krofdorf – OSC
  • 3. Oktober OSC – Rotenburg/Scheeßel
  • 6./7. Oktober Bergische Löwen – OSC
  • 13./14. Oktober OSC – Mainz
  • 27./28. Oktober OSC – Grünberg
  • 3./4. November Opladen – OSC
  • 10./11. November OSC – Bad Homburg
  • 24. November (18 Uhr) Alba Berlin – OSC
  • 1. Dezember (18 Uhr) Halle Lions – OSC
  • 15./16. Dezember OSC – Neuss
  • 22. Dezember (17.30 Uhr) Neuss – OSC
  • 12./13. Januar OSC – Opladen
  • 19./20. Januar Grünberg – OSC
  • 2. Februar (20 Uhr) Mainz – OSC
  • 9./10. Februar OSC – Bergische Löwen
  • 16. Februar (18.30 Uhr) Rotenburg/Scheeßel – OSC
  • 23./24. Februar OSC – Krofdorf
  • 2./3. März OSC – Halle Lions
  • 9./10. März Bad Homburg – OSC
  • 17. März (16.30 Uhr) OSC – Alba Berlin

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