Medaillenziel in Heilbronn Meller Seelhöfer und Möllers sind rechtzeitig in DM-Form

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Medaillenkandidat: Jannik Seelhöfer. Foto: Ralf GörlitzMedaillenkandidat: Jannik Seelhöfer. Foto: Ralf Görlitz

Osnabrück/Melle Im Vorjahr war die Freiluftsaison für Jannik Seelhöfer (SC Melle) unbefriedigend verlaufen, auf die U-23-DM in Leverkusen hatte er sogar verzichtet. Nun stimmt die Form des 3000-Meter-Hindernisläufers wieder. Der 20-Jährige ist wie die Meller Stabhochspringerin Ria Möllers (Bayer Leverkusen) bei der U-23-DM ein Medaillenkandidat.

Vor einem Jahr hatte Seelhöfer die jeweils dreiwöchigen Trainingslager mit dem deutschen B-Kader in den USA und in Südafrika mit großem Trainingspensum nicht gut verkraftet. Diesmal war der 20-Jährige im März nur einmal mit dem DLV im Höhen-Trainingslager in Flagstaff (USA). „Ich fühle mich gut“, sagt der Meller, der für den SCM startet, auch wenn der Student in Leipzig am Olympiastützpunkt und beim SC Leipzig trainiert und zudem von seinem Heimtrainer Frank Rüdiger unterstützt wird.

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Bei seinem ersten Sommersaison-Wettkampf in Oordegem (Belgien) hatte Seelhöfer in 8:58,55 Minuten seine Bestzeit um knapp zwei Sekunden verfehlt: „Das Rennen hat sich gut angefühlt. Ich bin zuversichtlich, bald den nächsten Sprung zu machen. An diesem Wochenende in Heilbronn ist eine Medaille mein großes Ziel.“ Nur vier U-23-DM-Mitstreiter waren in dieser Saison bislang noch schneller als Seelhöfer.

Niemand unter den Konkurrentinnen sprang in der Sommersaison bislang höher als Ria Möllers mit 4,20 Metern, zwei Zentimeter weniger als ihr höchster Versuch. Die Silbermedaillengewinnerin des Vorjahres will erneut aufs Treppchen – „am liebsten mit neuer Bestleistung.“ Die Fußprobleme aus dem Winter und Frühjahr sind fast ausgestanden. „Dafür sind andere Sachen dazugekommen: Angebrochener Handwurzelknochen, Reizung der Achillessehne. Ganz beschwerdefrei werde ich wahrscheinlich erst, wenn ich aufhöre“, sagt die 22-Jährige.

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Auf Rang 38 (22,16 Sekunden, seine Bestzeit) ist Dominik Köpke vom Osnabrücker TB für den 200-Meter-Lauf gemeldet. Laut Trainer Friedhelm Peselmann liebäugelt Köpke damit, erstmals unter 22 Sekunden zu bleiben.

Vorsichtshalber gibt Köpke auch über die 110 Meter Hürden, für die er mit der 22.-besten Zeit qualifiziert ist, seine Starterkarte ab. „Aber nur für den Fall, dass Dominik über 200 Meter einen Fehlstart produzieren sollte“, so Peselmann.

Im Vorjahr hatte Sprinter wegen seiner Ausbildung fast komplett ausgesetzt.


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