HSG greift mehr an Die Großen kommen nach Bissendorf

<em>Es ist angerichtet: </em>das Oberligateam des TV Bissendorf-Holte mit (von links) Sebastian Nüße, Steffen Brüggemann, Christoph Barkhau, Simon Mayer, Louis Kamp, Marius Hinze, Henrik Milius, Trainerteam Pierre Limberg und Timo Ortmeyer, Stefan Kukuric, Christian Rußwinkel, Matthias Reiser, David Honerkamp und Max Kühn. Foto: Elvira PartonEs ist angerichtet: das Oberligateam des TV Bissendorf-Holte mit (von links) Sebastian Nüße, Steffen Brüggemann, Christoph Barkhau, Simon Mayer, Louis Kamp, Marius Hinze, Henrik Milius, Trainerteam Pierre Limberg und Timo Ortmeyer, Stefan Kukuric, Christian Rußwinkel, Matthias Reiser, David Honerkamp und Max Kühn. Foto: Elvira Parton

khk Bissendorf. Auf geht’s in die Handballsaison an diesem Wochenende. Dabei sorgen die A-Junioren des TV Bissendorf-Holte ein drittes Jahr in Folge dafür, dass deutsche Spitzenklubs wie THW Kiel, HSV Hamburg, Flensburg Handewitt, TuSEM Essen und Bad Schwartau mit ihrem Nachwuchs in die Handball-„Arena“ an der Werscher Straße kommen.

Also ist wieder erste Klasse in der Bundesliga und damit attraktiver Handball ab 15. September (gegen Kiel!) garantiert. Mit Platz sechs in der Vorsaison hat der erfolgreiche Trainer Michael Jankowski (nach Lübbecke) die Messlatte für Nachfolger Ludger Emke (vormals TV Dinklage) recht hoch gelegt. „Wir wollen attraktiven und auch erfolgreichen Handball spielen, um so viele Zuschauer zu begeistern“, meint der neue Coach beim Saisonziel „oberer Mittelfeldplatz“. Nach einer gelungenen Vorbereitung, mit vielversprechenden Testergebnissen tritt der TVB hoffnungsvoll die Saison an.

Im Training legte Emke großen Wert auf die Abwehrarbeit. Nach sehr offensiver Deckung zuletzt ist der neue Coach etwas defensiver ausgerichtet. „ Eine offensive Deckung kostest sehr viel Kraft und Laufbereitschaft und somit auch einen großen Kader, der steht uns aber nicht zur Verfügung. Unser Kader besteht zurzeit aus 13 Spielern. Wir müssen demnach mit unseren Kräften haushalten“, betont Emke.

Nach einer turbulenten und enttäuschenden Saison mit Abstiegssorgen will Bissendorf als Dauerbrenner in der Oberliga der Herren für positive Schlagzeilen sorgen mit dem neuen Trainergespann Pierre Limberg und Timo Ortmeyer. Acht Abgängen stehen fünf Neuzugänge plus die A-Jugendlichen Christian Rußwinkel und Sanin Vrana gegenüber. Neben Spielertrainer Limberg haben auch Louis Kamp und Matthias Reiser (beide Emsdetten) schon Zweitligaerfahrung. Oberliganiveau kennen Torhüter Stefan Kukuric und Rückraumspieler Max Kühn. Der lange verletzte Sebastian Nüße brennt auf sein Comeback. „Wir sind personell gut aufgestellt und gut vorbereitet“, sagt Trainer Timo Ortmeyer, für den das obere Tabellendrittel ebenso wichtig ist wie das Ziel, „unsere Zuschauer wieder zu begeistern, und zwar mit attraktivem Handball“.

Nach Platz acht als Aufsteiger im Vorjahr will die HSG Osnabrück in der Verbandsliga höher hinaus. Nicht unrealistisch, denn mit Hauke Rehme-Schlüter aus Bissendorf herrscht im Rückraum mehr Torgefahr. Zwei starke Torhüter mit Nils Rawe (Dinklage ) und Nico Roider (Melle) lassen die Trainer Volker Krems und Jörg Elbel recht optimistisch sein.

Spannung verspricht die Landesliga der Herren. TuS Bramsche will nach dem in der Vorsaison verpassten Verbandsligaaufstieg einen neuen Anlauf starten. TV GMHütte meldet sich als Aufsteiger und Traditionsklub zurück mit dem Ziel Klassenerhalt. TV Bohmte und Bissendorf II sehen sich im oberen Tabellendrittel.

Nach dem Abstieg aus der Oberliga starten die Bohmter Damen in der Landesliga einen Neuanfang. Bei weniger Verletzungen haben sie die vordere Tabellenhälfte im Visier mit fast gleichem Kader.

In der Oberliga der männlichen B-Jugend wollen HSG Osnabrück und Bissendorf Holte die Vorrunde überstehen und damit Oberligist in der Rück-, sprich Endrunde bleiben.

Mehr Informationen zu den Bissendorfer Teams auf www.handball-in-bissendorf.de/