Bramsche scheitert im Halbfinale Basketballer des Osnabrücker Turnerbundes holen Landespokal

Von Jürgen Schinke

Im niedersächsischen Landespokal bejubelten die OTB-Basketballer von Trainer Roland Senger (rechts) den Titelgewinn. Foto: Jürgen SchinkeIm niedersächsischen Landespokal bejubelten die OTB-Basketballer von Trainer Roland Senger (rechts) den Titelgewinn. Foto: Jürgen Schinke

Lamstedt. Die Basketballer des Osnabrücker Turnerbundes haben einen glänzenden Schlusspunkt hinter die Saison gesetzt: Im niedersächsischen Landespokal holten die Titans den Titel.

Beim Top-Four-Turnier in Lamstedt (Landkreis Cuxhaven) wies die Mannschaft von Trainer Roland Senger den Ligarivalen SG Braunschweig mit einem 87:71-Sieg in die Schranken. Danach tanzten die OTB-Spieler ausgelassen und stimmten Siegergesänge an. „Aus meiner Sicht ist das Ergebnis schlicht sensationell“, jubelte Trainer Roland Senger. Die Mannschaft sei seit dem Saisonende in der 2. Regionalliga vor einigen Wochen nicht mehr im Training, „und dann waren wir mit einer dezimierten Mannschaft angereist und mussten uns Verstärkung aus der zweiten Mannschaft besorgen.“

Bramsche verliert Halbfinale deutlich

Im Halbfinale hatte der OTB den Bezirksligisten BG Bierden-Bassen-Achim bezwungen (87:75). Im zweiten Duell unterlag der TuS Bramsche deutlich (58:101) dem Titelverteidiger aus Braunschweig.

Die Ostniedersachsen, die nahezu in Bestbesetzung angetreten waren, kamen auch im Endspiel schneller auf Touren, während den Osnabrückern die fehlende Matchpraxis sichtlich anzumerken war. Mitte des zweiten Viertels führte die SG komfortabel (31:20), aber die OTB Titans drehten das Spiel im Eiltempo: Flügelspieler Justin Niermeier traf drei Dreier in kurzer Zeit und setzte mit Auge seine Mitspieler ein. Zur Halbzeit führte der OTB 36:35.

Kapitän Niermeier und der treffsichere Jan Treichel hatten ihren Anteil daran, dass die Titans im weiteren Spielverlauf den Vorsprung mit zwei 10:0-Läufen ausbauten und die Vorentscheidung erzwangen (73:59/34. Minute).

Senger: Stolz auf Charakter und Siegeswillen

„Ich bin unheimlich stolz auf den Charakter und den enormen Siegeswillen des Teams, das sich so mit dem sicherlich größten Erfolg der jüngeren Klubgeschichte belohnt hat“, freute sich Senger über den Pokaltriumph, der schon in der Kabine, danach auf der Rückfahrt und anschließend noch wild in der Osnabrücker Nachtszene gefeiert wurde.


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