Beerbaum Zweiter bei Horses & Dreams Katrin Eckermann gewinnt in Hagen Riders-Tour-Qualifikation

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So schnell wie Katrin Eckermann war niemand in der Qualifikation zur ersten Wertungsprüfung der Riders-Tour. Foto: Michael GründelSo schnell wie Katrin Eckermann war niemand in der Qualifikation zur ersten Wertungsprüfung der Riders-Tour. Foto: Michael Gründel

Hagen. Die Konkurrenz verneigt sich. So schnell wie Katrin Eckermann war niemand in der Qualifikation zur ersten Wertungsprüfung der Riders-Tour. Der Auftakt der sieben Springen umfassenden Wertung wird am Sonntag ab 14.30 Uhr entschieden bei Horses & Dreams meets Jordanien auf dem Hof Kasselmann in Hagen.

Eckermann benötigte am Samstagnachmittag mit ihrer Stute Caleya im Stechen 40,08 Sekunden und war damit deutlich schneller als Markus Beerbaum, der auf Charmed 41,59 Sekunden benötigte. Dritter wurde beim deutschen Triumph Denis Nielsen mit Cahsmoaker (42,15 Uhr).

7500 Euro kassierte die 27-jährige Springreiterin aus Kevelaer für ihren Sieg beim internationalen Pferdesportfestival am Fuß des Teutoburger Waldes. „Das Pferd habe ich seit März. Wir sind in Spanien die ersten Prüfungen geritten. Ich hatte heute ein gutes Gefühl. Mein Vater hat die Stute vierjährig ausgebildet. Das ist wahnsinnig, dass ich mit dem Familienpferd gewonnen habe“, meinte Katrin Eckermann. Die Tipps vom Vater haben sich ausgezahlt. „Wir telefonieren täglich. Klar, dass er mir dann Ratschläge gibt. Caleya hat einen guten Job gemacht“, freute sich die deutsche Meisterin von 2009 und 2011.

Auch Markus Beerbaum war zufrieden. Der Sieger der Riders-Tour 2017 versuchte es wieder mit dem Pferd seiner achtjährigen Tochter Brianne, die ihm geraten hatte, nicht so schnell zu reiten im Stechen. „Ich habe gesagt, dass ich es mit kontrollierter Offensive machen werde. Das durfte ich. Brianne hat auf jeden Fall mitgefiebert. Wie bei Katrin ist Charmed ja auch ein Familienpferd, das ich selber ausgebildet habe mit der Hilfe meiner Frau und dem Daumendrücken meiner Tochter“, war der zweite Platz für Beerbaum absolut in Ordnung. „Katrin war zu schnell. Da konnte ich nichts machen“, fügte der Ex-Teamweltmeister hinzu. Markus Beerbaum wurde am Samstag Zweiter.. Foto: Michael Gründel

Auf Platz drei kam Denis Nielsen. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Runde. Katrin hat verdient gewonnen, weil sie unheimlich schnell war. Wenn ich morgen gut reite, habe ich erneut gute Chancen auf eine Nullrunde“, sagte der deutsche Meister von 2015.

In der Dressur siegte in der Qualifikation zum Finaldurchgang beim Nürnberger Burg-Pokal Friederike Hahn. Auf „Die Fürstin“ schaffte sie 75,12 Prozent. Auf Platz zwei und drei standen mit Janina Siemer auf Daitokai und Birgit Hild mit Goldmond ebenfalls zwei deutsche Starter.

Der junge Hagener Max Haunhorst kam mit Crueger auf Rang 42. Dass er als 17-Jähriger überhaupt im Feld der Großen mit reiten darf, ist schon ein großer Erfolg für den talentierten Nachwuchssportler. Der Osnabrücker Patrick Stühlmeyer kam mit Chagrano auf den 22. Rang.

An diesem Sonntag steht das Finale der ersten Wertungsprüfung der Riders Tour auf dem Programm. In der Dressur ist die 4-Sterne-Prüfung im Grand Prix Special das Highlight (13.45 Uhr).


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