68:84-Niederlage in Wolfenbüttel Girolive-Panthers verlieren erstes Playoff-Finalspiel

Meine Nachrichten

Um das Thema OS-Sport Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Zogen im ersten Finalspiel in Wolfenbüttel den Kürzeren: die Girolive-Panthers mit Jenny Strozyk (am Ball), hier gegen Wolfenbüttels Aneliya Draganova. Foto: Guido WietheuperZogen im ersten Finalspiel in Wolfenbüttel den Kürzeren: die Girolive-Panthers mit Jenny Strozyk (am Ball), hier gegen Wolfenbüttels Aneliya Draganova. Foto: Guido Wietheuper

Wolfenbüttel. Die Girolive-Panthers haben das erste Finalspiel um den Aufstieg in die Basketball-Bundesliga auswärts gegen Wolfpack Wolfenbüttel mit 68:84 verloren. Vor 500 Zuschauern in der Sporthalle LaPla verpassten die Osnabrückerinnen es, sich in einer vor allem in der ersten Halbzeit hitzigen Partie eine gute Ausgangslage für das zweite Finalspiel in Osnabrück zu verschaffen.

Personelles: Die Panthers gingen mit zwölf Spielerinnen in Spiel Nummer eins der Finalserie. Lediglich die langzeitverletzte Kata Takács fehlte. Ihre Teamkolleginnen trugen - wie schon in den Partien zuvor - ein rotes Stirnband mit der Aufschrift „#20“, der Rückennummer von Takács.

Erste Halbzeit: Nachdem die Gastgeber aus Wolfenbüttel den ersten Angriff der Partie mit einem Airball abgeschlossen hatten, sorgte Emma Eichmeyer für die ersten beiden Punkte des Spiels. Auch den darauf folgenden Freiwurf versenkte der Panthers-Youngster. Es war von Beginn an ordentlich Tempo im Spiel, in dem Osnabrückerinnen den besseren Start erwischten. Vor allem Milica Milosev drehte zu Beginn richtig auf, traf einen Dreier und sorgte nach einem Fehlpass der Wolfenbüttelerinnen für eine 8:2-Führung. Wolfpack-Trainer Frank Lagerpusch war das zu viel und nahm nach 2:12 Minuten die erste Auszeit.

Erst feiner Basketball, dann kurzer Ärger

Die Panthers machten nach der Auszeit da weiter, wo sie aufgehört hatten. Milosev erzielte ihren zweiten Dreier. Dass Wolfenbüttel aber auch Qualität hat, stellten Christine Hyde und Leonie Rosemeyer unter Beweis, die mit jeweils einem Drei-Punkte-Wurf auf 16:10 aus Panthers-Sicht verkürzten. Daraufhin nahm Zurkowski ein Timeout. Danach wurde Wolfenbüttel stärker und drehte das Spiel, sodass die Panthers mit einem 24:29-Rückstand ins zweite Viertel gingen.

Im Gegensatz zum ersten Spielabschnitt ließen sich beide Mannschaften nun etwas Zeit mit den ersten Punkten.

Erst nach etwa drei Minuten verkürzte Ramona Tews mit zwei Freiwürfen auf 26:29. Es entwickelte sich ein hitziger Schlagabtausch, in dem Milosev und Hyde nach einem Zweikampf aneinandergerieten. Die Serbin und die Kanadierin standen Brust an Brust und tauschten sich Nettigkeiten aus. Das blieb für beide Spielerinnen nicht ohne Folgen, die sich dafür jeweils ein technisches Foul einhandelten. Zudem bekam Milosev ein weiteres Foul, ihr drittes. Nach dem kurzen Ärger konzentrierten sich beide Teams wieder auf das Sportliche. Es gab ständige Führungswechsel bis zur Pause, in die die Osnabrückerinnen mit einem 40:41-Rückstand gingen.

Zweite Halbzeit: Nach Wiederbeginn präsentierten sich das Wolfpack besser, traf in der Offensive und agierte in Person von Brianna Rollerson stark unter dem Korb, die sich die Rebounds holte und sich eins ums andere Mal gekonnt durchtankte. Bei 42:49 nahm Zurkowski eine Auszeit. Jedoch vergrößerte sich der Rückstand im dritten Viertel auf zwischenzeitlich elf Punkte. Zwar kämpften sich die Osnabrückerinnen wieder auf fünf Zähler heran, jedoch wurde der Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels wieder größer, sodass es für die Panthers mit 48:59 in den letzten Spielabschnitt ging.

Im letzten Viertel versuchten die Panthers, sich noch einmal zurückzukämpfen. Gelingen sollte es dem Zurkowski-Team aber nicht mehr. Wolfenbüttel baute peu à peu seine Führung aus, sodass die Panthers am Ende mit 68:84 verdient verloren.

Fazit: In einer intensiven, flotten und vor allem würdigen Finalpartie verpassten die Panthers es, sich eine gute Ausgangslage für das zweite Spiel in Osnabrück zu verschaffen. Nach einem starken ersten Viertel, waren die OSC-Frauen einer clevereren Mannschaft aus Wolfenbüttel in der Folge unterlegen. Vor allem gegen Rollerson fanden die OSC-Frauen in der Defense selten ein probates Mittel. Zudem traf Wolfenbüttel von außen sehr stark, sodass die Niederlage letztendlich in Ordnung geht.

Nächstes Spiel: Die zweite Partie der Finalserie steigt am Sonntag, 22. April 2018, um 16 Uhr in der OSC-Halle in Osnabrück.


Panthers: T. Dölle 2 Punkte, Eichmeyer 10/1 Dreier, Gustafsson 3, Iiskola 3, Knopp 5/1, Milosev 10/2, Myers-Sanders 9, Strozyk 10, Taylor 14, Tews 2.

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN