Auswärts in Wolfenbüttel gefordert Panthers mit „gesunder Anspannung“ ins erste Finalspiel

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Gemeinsam stark: Die Panthers wollen sich für das Halbfinalaus im Vorjahr in Wolfenbüttel revanchieren. Foto: Philipp HülsmannGemeinsam stark: Die Panthers wollen sich für das Halbfinalaus im Vorjahr in Wolfenbüttel revanchieren. Foto: Philipp Hülsmann

Osnabrück. Die Girolive-Panthers starten am Samstag, 14. April, um 18 Uhr auswärts gegen Wolfpack Wolfenbüttel in die Finalserie um den Aufstieg in die Basketball-Bundesliga. „Alle sind fit, alle brennen“, sagt der hoch motivierte Trainer Mario Zurkowski vor dem ersten Spiel.

Das erste von drei möglichen Endspielen steigt auswärts in Wolfenbüttel. Dadurch, dass die Panthers die reguläre Spielzeit auf Platz eins beendet hatten, haben sie sich das Heimspielrecht gesichert. Sprich: zwei Heimspiele, ein Auswärtsspiel. Durch einen einstimmigen Beschluss auf der Bundesliga-Tagung haben die Vereine festgelegt, dass das höherplatzierte Team der regulären Saison – in diesem Fall der OSC – das erste Spiel der Finalserie auswärts bestreitet. In der Vergangenheit ist es oft so gewesen, dass die Finalserie nach zwei Spielen entschieden war und diese Mannschaft den Aufstieg auswärts gefeiert hat. „Die Idee dahinter ist, dem besser platzierten Team mit dem Beschluss die Möglichkeit zu geben, den Aufstieg mit den eigenen Fans in der eigenen Halle zu feiern“, sagt Stefan Eggers, Co-Trainer der Panthers.

Zurkwoski: Mentale Kontrolle behalten

Für Zurkowski ändert die Tatsache nichts, dass sein Team auswärts ran muss. „Es ist schön, dass wir zwei Heimspiel in Folge haben. Aber es geht darum, zwei Siege zu holen“, sagt der 30-Jährige, der gegen Wolfenbüttel gewohntermaßen eine intensive Serie erwartet. Das Hinspiel hatten die Panthers in der OSC-Halle mit 75:73 nach Verlängerung gewonnen. Im Rückspiel gab es eine 60:68-Niederlage. „Ich erwarte einen harten Kampf auf beiden Seiten. Wir müssen uns aber nicht verstecken“, sagt Zurkowski. „Es gilt, die mentale Kontrolle zu behalten. Wir dürfen uns von Wolfenbüttel nicht spielerisch aus dem Rhythmus bringen lassen.“

Nachdem sich die Osnabrückerinnen in der Halbfinalserie mit 2:0 gegen TuS Lichterfelde Berlin durchgesetzt hatten, musste das Wolfpack nach 0:1-Rückstand gegen TG Neuss Tigers ins dritte Spiel. Somit hatten die Panthers ein freies Wochenende, Wolfenbüttel ist im Spielrhythmus geblieben. „Es war schwierig, die Spannung hochzuhalten. Zumal wir lange nicht wussten, gegen wen wir spielen“, sagt der Panthers-Coach. Als der Gegner dann festgestanden habe, seien alle fokussiert gewesen. Dass den Panthers ein wenig der Spielrhythmus fehle, „kann ein Nachteil sein, muss es aber nicht“, meint Zurkowski.

Vorjahr nicht vergessen

Auf jeden Fall sei seine Mannschaft gut vorbereitet. Das muss sie auch. Denn mit Wolfenbüttel steht den OSC-Frauen nicht irgendein Team gegenüber. Das Wolfpack hat Neuss im Semifinale in den Spielen zwei (87:43) und drei (68:43) regelrecht zerpflückt. „Das wird sie pushen. Aber wir haben unsere Mittel und Wege, sie zu schlagen“, spricht Zurkowski von Vorfreude auf ein würdiges Finale. „Eine gesunde Anspannung ist vorhanden.“ Zudem sei das Halbfinalaus im Vorjahr nicht in Vergessenheit geraten. „Wir haben dort noch etwas gutzumachen“, sagt Zurkwoski.


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