Deutsche Leichtathletik-Hallenbestenliste Dammermann und Wittmann in Top 6 der Erwachsenen


det/spo Osnabrück. Erfolgreich wie selten zuvor schnitten die Leichtathleten aus Osnabrück-Stadt und -Land in der deutschen Hallenbestenliste 2018 ab. Fabian Dammermann (LG Osnabrück) als Drittschnellster der Männer über 400 Meter und Kira Wittmann (Quitt Ankum) als sechstbeste Dreispringerin der Frauen und Erste der weiblichen U20 ragen heraus.

Die deutschen Hallen-Bestenlisten beinhalten Leistungen, die zwischen dem 1. November 2017 und dem 31. März 2018 bei Hallen-Wettkämpfen erreicht wurden. Zwölf Platzierungen in der Bestenliste erreichten die LG Osnabrück (5), der OTB (4) und der SV Quitt Ankum (3).

2016 stürmte Fabian Dammermann (LG Osnabrück) als Jugendlicher auf Platz 16 der Männerbestenliste, im Vorjahr schlug Rang sechs zu Buche, nun ist er als Dritter wohl endgültig in der Spitze der deutschen Männer angekommen. Dammermann setzte seinen seit dem Gewinn des Deutschen Jugendmeistertitels im Februar 2016 andauernden Aufstieg fort. „Man muss sich manchmal schon kneifen, um sicher zu sein, dass es wirklich so ist“, sagt sein Trainer Anton Siemer über diese Entwicklung.

Ihrem Titel bei der deutschen Freiluft-Meisterschaft 2017 in der Altersklasse U18 ließ Wittmann die deutsche Meisterschaft 2018 in der Halle folgen: Nur fünf deutsche Frauen sprangen weiter als die Badbergerin mit 12,87 Metern – und keine andere U-20-Athletin. Mit Platz 15 im Dreisprung der U20 (5,76 Meter) sammelte das Sprungtalent eine weitere Platzierung in der Hallenbestenliste.

Nur einmal trat Josh Pütz (OTB) in der Hallensaison in Erscheinung – und katapultierte sich mit 1:52,80 Minuten über 800 Meter auf Rang 17 der Männer-Bestenliste. Ohne Pütz überzeugte die 3×1000-m–Staffel des OTB (Stephan Voskuhl, Jan Niklas Böhm und Matthias Hardt) mit Platz vier in der Bestenliste (7:28,49 Minuten) wie auch bei der DM. Auch wenn diese Staffel nur noch selten angeboten wurde, unterstreicht Bestenlistenrang zehn für das zweite OTBTeam (7:58,74 Min.), wie stark das Team von der Oberen Martinistraße im Mittelstreckenbereich besetzt ist.

In die Fußstapfen von Dammermann hofft sein Vereinskollege Finn Stuckenberg zu schlüpfen. Er unterbot als zweiter Osnabrücker Jugendlicher nach Dammermann die 50-Sekunden-Marke in der Halle und steigerte sich auf 49,71 Sekunden, die Platz zehn in Deutschland in der U20 bedeuten.

Bei den Deutschen Meisterschaften führte Stuckenberg sein 4×200-Meter-Team mit Adrian Düring, André Rohling und Felix Hasselmann sowohl in Vor- und Endlauf zu Weser-Ems-Rekorden. 1:30,31 Minuten bedeuten in der Jahresübersicht Rang zehn in der U20 und sogar noch Rang 21 bei den Männern.

Die beste Einzelplatzierung eines Osnabrücker Mittel- und Langstreckler ging an Nils Huhtakangas (LG Osnabrück) mit Rang 14 über 3000 Meter in der U20 in 8:51,51 Minuten.