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Spiele um Bundesliga-Aufstieg Gegner der Panthers: Was für ein Team ist Wolfenbüttel

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Im Vorjahr war für Mikaela Gustafsson (am Ball) und die Panthers im Halbfinale gegen Wolfenbüttel Endstation. Foto: Philipp HülsmannIm Vorjahr war für Mikaela Gustafsson (am Ball) und die Panthers im Halbfinale gegen Wolfenbüttel Endstation. Foto: Philipp Hülsmann

Osnabrück. Die Girolive-Panthers aus Osnabrück treffen in der Finalserie um dem Aufstieg in die Basketball-Bundesliga zunächst auswärts auf Wolfpack Wolfenbüttel. Das erste Spiel steigt am Samstag, 14. April 2018, um 18 Uhr. Was kommt auf die Panthers zu?

Das Team: Die Basketballerinnen aus Wolfenbüttel sind im Vergleich zur Vorsaison größtenteils zusammengeblieben. Die Mannschaft hat mit US-Amerikanerin Brianna Rollerson, der Kanadierin Christine Hyde, der Bulgarin Aneliya Draganova, der Schweizerin Margaux Goetschmann und der Mazedonierin Nena Trajchevska fünf ausländische Spielerinnen im Kader. Daneben setzt das Wolfpack vor allem auf Talente aus der Region, mit denen sie den Aufstieg in die Bundesliga anpeilen. Als zwei Beispiele sind die Schwestern Leonie und Nina Rosemeyer zu nennen, die zudem die beiden Töchter des Geschäftsführers Bernd Rosemeyer sind. Die beiden nordamerikanischen Spielerinnen können an einem guten Tag die Mannschaft tragen, vor allem Rollerson mit ihrem guten Timing und ihrer Sprungkraft. Insgesamt ist das Team deutlich reifer als zum Beispiel im Vorjahr.

Die Spielweise: Das Wolfpack hat große und physisch starke Spielerinnen in seinen Reihen, die vor allem durch ihre aggressive Verteidigung auffallen. Außerdem agiert Wolfenbüttel sehr stark unter dem Korb. Die 1,80 Meter große Rollerson ist mit 363 Rebounds die beste Rebounderin der 2. Bundesliga Nord und kommt durchschnittlich pro Spiel auf 16,5. Auf Platz zwei steht Hyde mit 233 Rebounds, die darüber hinaus mit insgesamt 457 Punkten die meisten Punkte erzielte.

Der Trainer: Nachdem Coach Christian Raus am Anfang der Saison nach nur zwei Spielen entlassen worden war, übernahm Frank Lagerpusch den Trainerposten im Oktober 2017. Der ehemalige Basketballspieler, der in den 1980er-Jahren für den MTV Wolfenbüttel in der Bundesliga spielte, war nach seinem Karriereende in jungen Jahren vor allem im Nachwuchsbereich in Gifhorn und in Braunschweig tätig. Unter ihrem Trainer hat sich die Mannschaft im Laufe der Saison stabilisiert.

Die Lagerpuschs sind eine große Basketballfamilie: Sohn Lars spielt beim Bundesligisten Basketball Löwen Braunschweig, Tochter Rebecca trainiert er selbst beim Wolfpack. Zudem leitet Ehefrau Petra ein Nachwuchsleistungszentrum in Braunschweig.

Die Fans: 250 bis 300 Zuschauer sorgen bei den Heimspielen für eine druckvolle Atmosphäre und eine ordentliche Stimmung. Auch zu den Auswärtsspielen begleiten die Fans ihre Mannschaft und unterstützen Wolfenbüttel lautstark mit ihren Trommeln.

Das Vorjahr: Da hat es für Wolfenbüttel zwar nicht mit dem Aufstieg geklappt, dennoch dürfte das Wolfpack gute Erinnerungen an die Playoff-Halbfinalserie gegen die Panthers haben. Nach einer 61:78-Niederlage im ersten Spiel zu Hause erzwang das Wolfpack in Osnabrück mit einem 67:64-Erfolg in der zweiten Partie ein drittes Duell. Darin behielt Wolfenbüttel vor heimischer Kulisse mit 75:69 die Oberhand und zog ins Finale ein.

Diese Saison: In der regulären Spielzeit ist die Bilanz zwischen beiden Mannschaften ausgeglichen. Beide Teams gestalteten ihr jeweiliges Heimspiel siegreich. Im November 2017 verlor Wolfenbüttel mit 73:75 nach Verlängerung in der OSC-Halle, Ende Februar besiegte Wolfenbüttel die Panthers mit 68:60..


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