Moderner, schneller, größer 24-Stunden-Mountainbike-Rennen: Neue Rekorde am Alfsee

Meine Nachrichten

Um das Thema OS-Sport Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Wie Glühwürmchen in der Nacht: die Fahrer beim 24-Stunden-Mountainbike-Fahren am Alfsee. Foto: KamperWie Glühwürmchen in der Nacht: die Fahrer beim 24-Stunden-Mountainbike-Fahren am Alfsee. Foto: Kamper

Osnabrück/Rieste. Ein neues atmosphärisches Highlight in der Streckenführung, ein absehbarer neuer Teilnehmer- und Rundenrekord: Die achte Auflage des 24-Stunden-Mountainbike-Rennens (9./10. Juni) rund um den Alfsee verspricht eine besondere zu werden.

Das neue „Germanenland“ steht der alten Route im Weg: Die derzeit im Bau befindliche und bis zum Rennwochenende am Alfsee fertiggestellte neue Ferienhaussiedlung zwingt Daniel Meier und Uwe Reinkemeier-Lay, die Streckenführung ein wenig zu ändern – wobei die Organisatoren eine pragmatische Lösung gewählt haben: „Wir fahren einfach mittendurch“, erklärt Reinkemeyer-Lay und ergänzt: „Das verspricht vor allem in den Abend- und Nachtstunden eine reizvolle Atmosphäre, wenn viele Urlauber und Rennangehörige direkt den Verlauf des Wettbewerbes verfolgen können.“

Natürlich bleiben die gleichermaßen reizvollen wie befürchteten Moor- und Deichpassagen sowie Wald- und Wiesenabschnitte erhalten – eine Folge der neuen Route ist aber schon, dass der befestigte Anteil am etwa zwölf Kilometer langen Rundkurs etwas größer geworden ist. „Wir rechnen mit etwa drei bis fünf Minuten schnelleren Rundenzeiten“, sagt Meier.

Die Folgen: Jeder Einzelstarter und jedes Team wird während der 24 Stunden ein- bis zweimal öfter die Wechselzone passieren, was das Spektakel im Start- und Zielbereich am Marktplatz erhöht. Und neben einer neuen Bestmarke für die schnellste Einzelrunde ist auch ein neuer Gesamt-Kilometerrekord aller Teilnehmer wahrscheinlich. „Bisher haben wir es nicht geschafft, dreimal um die Welt zu kommen – wir würden uns freuen, wenn das gelingt. Diesmal dürfte es möglich sein“, sagt Reinkemeyer-Lay.

Dafür spricht auch, dass sich bereits jetzt mehr Einzelfahrer (135) für das Event angemeldet haben, als im vergangenen Jahr überhaupt an den Start gegangen sind. Dazu kommen die beliebten Staffeln aus Firmenteams und Hobbyfahrern (Zweier-, Vierer-, Sechser- und Achterteams), die sich bis zum Anmeldeschluss am 8. Juni zusammenfinden – zum Beispiel auch in der Fahrerbörse bei Facebook. „Bei etwa 1200 Startern wäre für uns eine Kapazitätsgrenze erreicht – wir wollen ja auch bezüglich des Rennablaufs eine qualitativ hochwertige Veranstaltung garantieren können“, erklärt Meier. Im vergangenen Jahr sind 1132 Sportler rund um den Alfsee gefahren: Mit dabei sein wird etwa auch diesmal wieder Sandra Klunte, zuletzt Siegerin im Zweier-Frauen-Team, die sich diesmal als Solofahrerin beweisen will. Schon jetzt haben sich international aktive Fahrer aus Spanien, Niederlande, Belgien, Dänemark und Italien angemeldet.

Neben den ambitionierten Halbprofis sorgen die vielen Breitensportler für das spezielle Flair dieser Veranstaltung. „Die Konkurrenz steht nicht im Mittelpunkt, vielmehr das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Sportlern. Die Atmosphäre wird wieder einzigartig sein“, freut sich Meier schon wieder auf die Neuauflage des größten Offroad-Radsportevents in Nordwestdeutschland. Dessen Rahmenprogramm wird neben dem beliebten Kinderrennen am Sonntagvormittag diesmal zum Beispiel durch die niedersächsischen Mountainbike-Schulmeisterschaften am Freitag ergänzt.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN