Showdown am Samstag um Klassenerhalt Bad Laerer Volleyballerinnen: „Mega Bock aufs Gewinnen“

Von Christian Detloff

Als starke Einheit den letzten Schritt gehen will der SV Bad Laer mit Außenangreiferin Johanna Müller (3. v. l.). Foto: PentermannAls starke Einheit den letzten Schritt gehen will der SV Bad Laer mit Außenangreiferin Johanna Müller (3. v. l.). Foto: Pentermann

Bad Laer. Eine Art Showdown am vorletzten Spieltag gibt es für die Volleyballfrauen des SV Bad Laer im letzten Heimspiel am Samstag (20 Uhr) gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, Allbau Essen. „Wir gehen absolut positiv in dieses Spiel und glauben fest an uns und den Erfolg“, sagt Außenangreiferin Johanna Müller.

Die Ausgangslage vor dem Aufsteigerduell spricht für Bad Laer, das einen Zähler Vorsprung auf die Gäste hat. Bei einem Sieg mit 3:0- oder 3:1-Sätzen wäre die Freude der Mannschaft und Zuschauer über den Klassenerhalt in und vor der Halle am Freibad wohl grenzenlos. „Zu Hause den Klassenerhalt zu sichern wäre ein Riesenhighlight. Ich bin mir sicher: Dann würde aber mal richtig gefeiert werden“, ist Müller überzeugt.

Bei einem knappen 3:2-Sieg, der einen Punkt für die Tabelle bringt, wäre Bad Laer vor dem letzten Spieltag klar im Vorteil. Essen empfängt am letzten Spieltag den Tabellendritten Bayer Leverkusen, auch Bad Laer ist vor dem Duell beim Tabellenfünften SCU Emlichheim klarer Außenseiter.

Die Gäste aus Essen würden bereits bei einem 3:2-Sieg Bad Laer überrunden und auf den ersten Nichtabstiegsplatz vorrücken. Beide Vereine wären dann punktgleich, Essen wäre aufgrund der mehr erzielten Siege vorne. „Wir haben zwar zwei Siege weniger als Essen gefeiert, dafür aber entsprechend häufiger noch einen Punkt bei Niederlagen geholt. Diesen Kampfgeist, der uns in aller Regel auszeichnet und sich bislang voll bezahlt gemacht hat, werden wir auch am Samstag in die Waagschale werfen“, sagt Müller, „wir haben alle Frauen an Bord. Die Stimmung in der Mannschaft ist richtig gut, wir haben mega Bock aufs Gewinnen. Unsere große Vorfreude mischt sich mit Nervosität. Das ist genau richtig so, denn ohne Anspannung geht es auch nicht.“

Die schlagkräftige 21-Jährige, die mit sechs Jahren in den SV Bad Laer eintrat und bald von der Ballspielgruppe in den Volleyballnachwuchs wechselte, erwartet einen ebenso bissig agierenden Gegner, der mit einer großen Fanschar anreist. „Auch wir hoffen auf große Unterstützung. Wenn man nicht zu diesem echten Highlight kommt, zu welchem Spiel denn dann?“, fragt Müller rhetorisch. Vor der Halle wird übrigens gegrillt, die extra noch mal eingeladenen Sponsoren nehmen in einem VIP-Bereich Platz.

Bad Laer, das beim 1:3 im Hinspiel eine seiner beiden schwächsten Saisonleistungen zeigte und die Außenangreiferinnen Sandra Ferger und Lena Verheyen nun besser in den Griff kriegen muss, geht mit einem guten Omen ins Spiel: „In den beiden Spielen des Vorjahres, als Bad Laer als Meister in die 2. Liga aufstieg und Essen als Zweiter nachrückte, gewann stets das gastgebende Team.“