Finalticket nach 57:52-Sieg gelöst Panthers-Coach Zurkowski: Wir haben wie verrückt verteidigt

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Stark verteidigt haben die Panthers mit Emma Eichmeyer (in Rot) gegen Lichterfeldes Satou Sabally. Foto: Guido WietheuperStark verteidigt haben die Panthers mit Emma Eichmeyer (in Rot) gegen Lichterfeldes Satou Sabally. Foto: Guido Wietheuper

Berlin. Mit einer starken defensiven Leistung in einem intensiven Spiel haben sich die Zweitliga-Basketballerinnen der Girolive-Panthers das Finalticket für die Playoffs gesichert. Die Mannschaft von Trainer Mario Zurkowski gewann auch die zweite Partie der Halbfinalserie und siegte beim TuS Lichterfelde Berlin mit 57:52.

„Wir freuen uns einfach unfassbar, dass wir es ins Finale geschafft haben. Wir haben den nächsten Schritt in unserer Zielsetzung erreicht“, sagte Zurkowski. „Wir haben wie verrückt verteidigt. Das war der Schlüssel zum Sieg. Anders hätten wir dieses Spiel nicht gewinnen können“, sagte der Panthers-Coach, der allerdings keinen guten Beginn seines Team gesehen hatte. Schnell lagen die Gäste in der Goethe Oberschule in Berlin mit 0:6 hinten – nach 132 Sekunden. Grund genug für den 30-Jährigen, die erste Auszeit zu nehmen. „Wir haben schwer in den Rhythmus gefunden“, meinte Zurkowski.

Geschlossene Mannschaftsleistung

In der Anfangsphase des Spiels agierte Lichterfelde konzentrierter, die Offensive der Panthers kam gegen die Defensive der Berlinerinnen nicht wirklich zur Entfaltung. „Wir haben sehr viele einfache Aktion nicht getroffen, hatten Angst vor der eigenen Courage. Lichterfelde hat uns für jeden Punkt hart arbeiten lassen“, sagte Zurkowski. Und das taten die Osnabrückerinnen: Nach zwischenzeitlichem 6:12-Rückstand glichen die Panthers zum Ende des ersten Viertels zum 18:18 und erarbeiteten sich bis zum Seitenwechsel eine 33:27-Führung. Vor allem Jenny Strozyk spielte in der ersten Halbzeit stark auf und verdiente sich ein Lob von ihrem Trainer. „Jenny hat einen hervorragenden Job gemacht. Das freut uns“, sprach er darüber hinaus von einer insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung.

Nach der Pause hielten die OSC-Frauen den Vorsprung. Erst im Abschlussviertel spielten sie sich ein Polster heraus, führten zwischendurch auch mal zweistellig und brachten den Sieg sicher nach Hause. „Wir wollen den nächsten Schritt machen. Wir haben bisher eine sehr tolle Saison gespielt und sind froh, dass es jetzt weitergeht“, sagte Zurkowski.

Neuss oder Wolfenbüttel?

Im Finale treffen die Panthers nun auf Neuss oder Wolfenbüttel. Einen Wunschgegner für das Finale hat der OSC-Trainer nicht. „Das ist egal. Wir nehmen das, was kommt.“ Die Panthers haben während der regulären Saison sowohl in Neuss als auch in Wolfenbüttel verloren. „Wir haben bei beiden Teams etwas gutzumachen“, sagte Zurkowski. „Wir haben unfassbar Bock aufs Finale.“


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