Tews: Wollen Serie in zwei Spielen gewinnen Panthers und Lichterfelde „bis ins Detail“ aufeinander vorbereitet

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Osnabrück. Vor dem ersten Playoff-Spiel standen Mario Zurkowski und Alexandra Maerz am Hintereingang der OSC-Halle. Die Trainerin des TuS Lichterfelde zog an ihrer Zigarette, der Coach der Girolive-Panthers an seiner E-Zigarette. Sie plauderten über das Leben. Um Basketball ging es nicht – da wollte keiner den anderen in die Karten schauen lassen.

„Es war ein typisches Playoff-Spiel“, sagte Zurkowski zweieinhalb Stunden später, als der erste Sieg (63:49) gegen Lichterfelde geschafft war. „Beide Teams waren bis ins Detail auf den Gegner vorbereitet. Mit Spielbeginn ging es nur noch um Anpassungen. Lichterfelde hat das stark gemacht, aber wir haben verdient gewonnen“, sagte der Panthers-Trainer, der an diesem Mittwoch seinen 30. Geburtstag feiert.

(Weiterlesen: Panthers feiern in Playoffs 63:49-Sieg gegen Lichterfelde)

„Gute Chancen“

Ein zweiter Sieg am Samstag, 31. März, (18 Uhr) in Lichterfelde wäre das passende nachträgliche Geschenk. „Ich sehe gute Chancen, weil wir uns super vorbereiten und die tiefere Bank haben. Wir müssten es eigentlich Samstag schaffen, aber es wird schwer.“, sagte die 24- jährige Melina Knopp. Die Kapitänin kam mit 12:58 Minuten auf wenig Spielzeit. Nur Nachwuchsspielerin Merve Silik war mit 1:08 Minuten in der Schlussphase kürzer auf dem Feld. „Erst mal gewonnen, besser geht’s nicht“, nahm es Knopp sportlich, dass sie nicht mal in der Startformation stand. Da fand sich die 18-jährige Emma Eichmeyer wieder. „Wir müssen junge Spielerinnen in solchen Situationen einfach mal reinwerfen“, sagte Zurkowski.

Kein Tag für weite Würfe

Knopp fand bei ihren Kurzeinsätzen keinen Rhythmus. Aus der Distanz ist sie eigentlich eine gefährliche Schützin, aber ihre vier Dreierversuche fanden nicht ihr Ziel.

Überhaupt war es kein Tag für weite Würfe: Die Panthers verwandelten nur zwei von zehn Versuchen, die Gäste nur einen von zehn. „Lichterfelde hat wenig freie Würfe von außen zugelassen“, sagte Ramona Tews. Im zweiten Spiel werde man den TuS „auf keinen Fall unterschätzen“, versicherte sie: „Wir müssen konzentriert spielen und über 40 Minuten Gas geben. Unser Ziel ist es, die Serie in zwei Spielen zu gewinnen, aber dafür müssen wir arbeiten.“ Auch Tews sieht im breiten, ausgeglichenen Kader einen möglichen Vorteil: „Das kann entscheidend sein, wenn wir über 40 Minuten Tempo machen wollen.“


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