Brinkmann: Steigerung war wichtig Zweitligist SV Bad Laer sammelt trotz 1:3 neue Zuversicht

Von Christian Detloff

Zur besten Spielerin des Bad Laerer Teams wurde Sara Szmuk (links, hier gegen Gladbeck) vom Dingdener Trainer gewählt. 

            

              Foto: FrankenbergZur besten Spielerin des Bad Laerer Teams wurde Sara Szmuk (links, hier gegen Gladbeck) vom Dingdener Trainer gewählt. Foto: Frankenberg

Bad Laer. Die Leistung gegenüber dem 0:3 gegen den Vorletzten TV Gladbeck Giants klar verbessert, doch einen möglichen Punkt verpasst, der im Endspurt um den Klassenerhalt noch wichtig werden könnte: Gemischte Gefühle herrschten bei den Zweitliga-Volleyballerinnen des SV Bad Laer nach dem 1:3 (19:25, 22:25, 25:14, 20:25) beim Tabellenvierten Blau-Weiß Dingden.

„Es war ein ganz anderer Auftritt von uns mit einer klar verbesserten Körpersprache. Meine Mannschaft hat toll gekämpft“, blickte Trainerin Danuta Brinkmann vor allem auf das Positive: „Mit dieser Leistung kann man wirklich zufrieden sein. Diese Steigerung war auch wichtig.“

In allen drei verlorenen Sätzen spielte ihr Team mindestens bis zur Mitte auf Augenhöhe. Bad Laer fand zur Aufschlagsstärke zurück, auch im Blockverhalten herrschte wieder Normalform. Doch gegen Ende der Sätze setzte sich der erfahrenere Gegner durch. „In den letzten Punkten agieren wir noch zu hektisch. Wir verlieren den Kopf und handeln nicht mehr mit letzter Konsequenz“, so Brinkmann. Im ersten Satz wurde aus einem 15:15 ein 15:21, im zweiten aus einem 12:11 ein 12:15, im vierten aus einem 16:16 ein 20:21. Dingden brachte die Vorsprünge sicher ins Ziel.

Am deutlichsten fiel der dritte Satz aus – mit 25:14 für Bad Laer. Nicht nur in dieser Phase überzeugten die zur besten Gästeakteurin gewählte Außenangreiferin Sara Szmuk und Mittelblockerin Alina Hellmich, die trotz Nackenproblemen im Block und Angriff gefiel, voll.

„Schade, ein Punkt war möglich“, bedauerte Co-Trainer Frank Hörster. So oder so genügt seinem Team am übernächsten Samstag zu Hause gegen den direkten Konkurrenten Allbau Essen nur ein Dreier zum vorzeitigen Klassenerhalt. „Wenn wir in den wichtigen Situationen noch fünf Prozent mehr investieren, haben wir gute Karten“, sagte Brinkmann.