Samstag bei Dingdener „Wühlerinnen“ SV Bad Laer: Volle Kraft im Zweitliga-Schlussspurt

Von Christian Detloff

Verlangt vollen Fokus auf den Schlussspurt: Bad Laers Trainerin Danuta Brinkmann (Mitte). Foto: Swaantje HehmannVerlangt vollen Fokus auf den Schlussspurt: Bad Laers Trainerin Danuta Brinkmann (Mitte). Foto: Swaantje Hehmann

Bad Laer. Die enttäuschende Vorstellung beim 0:3 im Heimspiel gegen den Vorletzten TV Gladbeck Giants haben die Zweitliga-Volleyballerinnen des abstiegsgefährdeten SV Bad Laer schnell hinter gelassen – wenn auch mit kritischem Blick zurück, „denn es darf nicht noch mal passieren, dass wir am Ende nicht mehr richtig kämpfen“, wie Trainer Danuta Brinkmann betont.

Am Samstag (19.30 Uhr) bekommt es das Team mit dem formstarken Gastgeber Blau-Weiß Dingden zu tun, der vor der Niederlage zuletzt beim neuen und alten Meister DSHS Snowtrex Köln fünf mal in Serie siegte. „Dann werden wir als klarer Außenseiter lockerer ins Spiel gehen als zuletzt“, sagt Brinkmann: „Es ist wichtig, dass wir in den letzten drei Spielen bei hoher Konzentration und ehrgeizigem Einsatz bis zum Schluss die Lockerheit nicht verlieren.“

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Beim Hinspiel (1:3) war ihr Team nach gewonnenem ersten Satz chancenlos. „Dingden hat eine kleine, seit Jahren eingespielte Wühlermannschaft, die um jeden Punkt vehement kämpft“, warnt Brinkmann vor dem Tabellensechsten, der auf seine große und lautstarke Kulisse vertraut und in Katrin Kappmeyer (Diagonal) und Inga van Gemmeren (Aufbau) seine herausragenden Kräfte hat. „Wichtig wird sein, dass unser Aufschlag mit Risikobereitschaft – eigentlich eine unserer Stärken – wieder besser funktioniert als gegen Dinklage. Wir arbeiten auch daran, dass unsere Annahme wieder stabiler wird“, so Brinkmann.

Bis auf Franka Schwöppe hat Bad Laer alle Frauen dabei. „Wir können nach der schweren Zeit zuletzt powern und die letzten Spiele fokussiert durchziehen. Denn zwei Wochen vor dem entscheidenden Heimspiel gegen Allbau Essen ist der Zeitpunkt gekommen, noch mal alles aus uns herauszuholen.“