Dämpfer im Aufstiegsrennen HSG Osnabrück verliert Spitzenspiel zu Hause

Von Sportredaktion

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Kein Durchkommen gab es für Christian Bolte von der HSG Osnabrück (am Ball) gegen Bramsches Marcel Golchert (links). Julian Göcke (Nr. 62) schaut zu.  Foto: Moritz FrankenbergKein Durchkommen gab es für Christian Bolte von der HSG Osnabrück (am Ball) gegen Bramsches Marcel Golchert (links). Julian Göcke (Nr. 62) schaut zu. Foto: Moritz Frankenberg

Osnabrück. Die Landesliga-Handballer der HSG Osnabrück mussten im Heimspiel am Samstag einen herben Rückschlag im Rennen um den Aufstieg hinnehmen. Gegen den Tabellenzweiten TuS Bramsche verlor die Mannschaft von Trainer Timm Dietrich mit 20:32.

Für die HSG war es die zweite Niederlage in Folge nach dem 25:26 eine Woche zuvor beim TV Bohmte.

Wenig erfolgsversprechend für die Osnabrücker begann die Partie. Bis zur 20. Minute lagen die Gastgeber mit 3:11 zurück. Dann gelang ihnen eine Aufholjagd auf vier Tore Rückstand. So blieb zur Pause (9:13) noch alles offen.

Wenig erfolgsversprechend

Die zweite Halbzeit fing jedoch wieder so ernüchternd an wie die erste. Zehn Minuten lang warfen die Osnabrücker kein Tor. Als Robin Junghans für die HSG traf, lag sie schon mit 10:20 zurück. Bis zum Schluss schaffte es die Mannschaft nicht mehr, näher als sieben Tore an den Gegner heranzukommen.

Für den Vorsitzenden der HSG Osnabrück, Mathias Wygold, war es ein verdienter Sieg des Gegners. „Die Bramscher haben sich von Fehlern weniger beeindrucken lassen. Sie waren deutlich besser in Form. Bei uns war viel Verunsicherung da“, sagte er. Zudem fehlten der HSG mit Jan Wendte und Maximilian Große Wördemann zwei wichtige Spieler. „Normalerweise können wir das kompensieren, doch auch taktisch waren wir unterlegen“, sagte Wygold.

Wenig Hoffnung auf Titelrennen

Nach der Niederlage macht sich die HSG keine allzu großen Hoffnungen mehr, ins Titelrennen einzugreifen. Die Osnabrücker haben zwar noch ein Spiel weniger als das Spitzenduo aus Dinklage und Bramsche absolviert, aber bereits fünf Punkte Rückstand. Für die kommenden Spiele sei es nun vorrangig, gute Leistungen zu zeigen, sagte Wygold.

Zwei Heimspiele stehen demnächst an, gegen den Tabellenvierten Eicken und Spitzenreiter Dinklage. „Für Dinklage spricht im Moment mehr, auch wenn wir das Hinspiel gewonnen haben“, ist Wygold nur verhalten optimistisch.


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