Strozyks Arbeit zahlt sich aus Panthers peilen im letzten Heimspiel Sieg gegen Opladen an

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Liebt es organisiert: Jenny Strozyk, Spielmacherin der Girolive-Panthers Osnabrück. Foto: Michael GründelLiebt es organisiert: Jenny Strozyk, Spielmacherin der Girolive-Panthers Osnabrück. Foto: Michael Gründel

Osnabrück. An diesem Sonntag endet in der 2. Basketball-Bundesliga die Hauptrunde. Die Girolive-Panthers empfangen um 16.30 Uhr (OSC-Halle A) das BBZ Opladen. Auch Spielmacherin Jenny Strozyk will ihren Teil dazu beitragen, dass die Panthers zuhause ungeschlagen bleiben.

Mit 1,67 Meter ist sie nicht die Größte auf dem Feld, aber eine feste Größe bei den Girolive-Panthers: Jenny Strozyk war mit 18 Punkten Topscorerin der OSC-Frauen beim 89:70-Sieg gegen die Bergischen Löwen. Das letzte Hauptrundenspiel gegen Opladen zählt für sie zur Kategorie „Pflichtsieg“. „Das ist unsere Generalprobe vor den Playoffs. Die wollen wir gut bestehen, um mit dem richtigen Rhythmus und einem guten Gefühl in die Playoffs zu gehen“, sagt Strozyk.

Wurftraining im Sommer rechnet sich

Gegen die Bergischen Löwen spielte sich die 18-Jährige in den Mittelpunkt. Viermal war sie aus der Distanz, viermal traf sie. „Die Arbeit aus dem Sommer zahlt sich aus“, freut sich die Juniorennationalspielerin, die vor der Saison mit Panthers-Trainer Mario Zurkowski Sonderschichten im Wurftraining einlegte.

In der Spielmacherrolle ergänze sie sich gut mit Dara Taylor, sagt Strozyk. Die US-Amerikanerin gehe gerne Tempo. „Ich liebe es, Organisation auf dem Feld zu haben“, sieht sie die perfekten Voraussetzungen gegeben, um Rhythmuswechsel ins Spiel zu bringen.

„Jetzt auf eine Sache konzentrieren“

Zugute kam ihr in den letzten beiden Partien das bittere Playoff-Aus des U18-Nachwuchses. Die Monate zuvor war sie mit beiden Teams im Einsatz, teilweise am gleichen Tag. „Jetzt kann ich mich auf eine Sache konzentrieren“, sagt sie.

Wobei Basketball ja nicht alles im Leben ist. Die erste Abiturklausur ist für den 13. April terminiert. „Es läuft schon gut“, erwartet Strozyk keine Probleme in der Schule. Der Sport ist für sie ein willkommener Ausgleich. „Nach den sechsstündigen Vorabiklausuren war es gut, sich abends zu bewegen und sich auszupowern“, sagt Strozyk.

Sie sitzt eh schon genug, nicht nur in der Schule, sondern auch im Auto. Zu den Trainingseinheiten beim OSC reist sie in einer Fahrgemeinschaft mit Trainer Zurkowski aus dem Ruhrgebiet an. „Seit Neuestem kann ich ja auch fahren, und das nutze ich. Ich will Fahrpraxis sammeln, und es macht Spaß“, sagt Strozyk, die Ende Februar ihren 18. Geburtstag feierte und Mitte April nicht nur im Abitur-, sondern gerne auch im Playoff-Stress stecken will.


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