Vereine auf Stadtsporttag geehrt SSB-Vorsitzender lobt intensiveren Kontakt zur Politik

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Für ihr Engagement bei der Integration von Geflüchteten erhielten (vorne, Zweiter bis Vierter von links) die TSG Burg Gretesch (Jürgen Bußmann), SV Atter (Annerose Gritzas), Ballsport Eversburg (Sebastian Gutowski) und der TSV Osnabrück (Horst Heucke) ihre Anerkennung von Osnabrücks Bürgermeister Uwe Görtemöller, SSB-Vorsitzender Ralph Bode und Landessportbund-Vizepräsident Thorsten Schulte (von links). Foto: Swaantje HehmannFür ihr Engagement bei der Integration von Geflüchteten erhielten (vorne, Zweiter bis Vierter von links) die TSG Burg Gretesch (Jürgen Bußmann), SV Atter (Annerose Gritzas), Ballsport Eversburg (Sebastian Gutowski) und der TSV Osnabrück (Horst Heucke) ihre Anerkennung von Osnabrücks Bürgermeister Uwe Görtemöller, SSB-Vorsitzender Ralph Bode und Landessportbund-Vizepräsident Thorsten Schulte (von links). Foto: Swaantje Hehmann

Osnabrück. Der Vorstand hat auf dem 63. ordentlichen Stadtsporttag des Stadtsportbundes (SSB) Osnabrück in der Vereinssporthalle Limberg erneut das Vertrauen bekommen. Daneben gab es Ehrungen, vier Satzungsänderungen und der Vorsitzende Ralph Bode zog eine Bilanz.

Beim vergangenen Stadtsporttag vor zwei Jahren hatte Bode das Anliegen formuliert, die Zusammenarbeit der Vereine zu fördern und den Kontakt zu den Entscheidern bei der Stadt Osnabrück zu intensivieren. „Der Sport hat einen hohen Stellenwert. Wir sind näher zusammengerückt und haben die Grundlagen für zukünftige und teilweise auch schnellere Entscheidungen gelegt“, sagte Bode und verwies auf das zahlreiche Erscheinen von Vertretern der Politik und Verwaltung.

Ehrungen: Detlef Fugger, Vorsitzender des TC VfL Osnabrück, und Annerose Gritzas, Vorsitzende des SV Atter, erhielten die goldene Ehrennadel des Stadtsportbundes für mindestens zehn Jahre ehrenamtliche Mitarbeit im Verein. Gritzas nahm auch die Ehrung für ihren Verein entgegen, der sich unter anderem mit Schwimmkursen und offenem Fußballtraining für die Eingliederung von Geflüchteten engagiert. Dieselbe Auszeichnung bekamen Ballsport Eversburg (Kurse im Fitnessstudio der Erstaufnahmeeinrichtung im Natruper Holz), TSG Burg Gretesch (Unterkunft für Geflüchtete) und TSV Osnabrück (Integration im Sport). „Vielen Dank für die Arbeit in den Vereinen. Bleiben Sie uns weiterhin treu“, bedankte sich der wiedergewählte SSB-Vorsitzende Ralph Bode bei den Geehrten.

Satzung: Der SSB hat drei wesentliche Satzungsänderungen vorgenommen, die einstimmig beschlossen wurden. Erstens entfällt bei den Ordnungsmaßnahmen gegen Vereine, etwa bei einem Vereinsausschlussverfahren, dass die Vereine in diesem Prozess gegenüber dem SSB Stellung nehmen. „Das wird vom Landessportbund durchgeführt“, erklärte Vorstandsmitglied Dieter Brockfeld. Zweitens werden nicht mehr Vereinsvertreter, sondern Vereine in den Hauptausschuss gewählt, die selbst einen Vertreter entsenden können. Mit der dritten Änderung schaffte sich der SSB die Möglichkeit, künftig bis zu zwei weitere Mitglieder in seinen Vorstand wählen zu können.

Geschäftsstelle: Der SSB plant, eine moderne und barrierefreie Geschäftsstelle im jetzigen Kita-Gebäude errichten, das mit Tagungs- und Seminarräumen als Ausbildungs- und Kompetenzzentrum für den Osnabrücker Sport dienen soll. Der Stadtsportbund wäre gerne schon 2017 in das Gebäude eingezogen. Aber ein Umzug ist bis jetzt noch nicht zustande gekommen. „Wir hatten geplant, im nächsten Jahr 75000 in das Haus zu investieren“, sagte SSB-Geschäftsführer Ralf Dammermann. „Nun scheint es so zu sein, dass wir frühestens 2020 in das Gebäude können. Dann müsse es aber allerspätestens losgehen, forderte Dammermann.

Jahresrechnung: „Wir haben unsere Haushaltsziele erreicht“, sagte Dammermann. Investitionen habe der SSB nicht getätigt, aber Rücklagen gebildet.

Haushalt: Der SSB will auch 2018 mit einem ausgeglichenen Haushalt abschließen. Zudem ist geplant 30000 Euro in ein Sonderförderprogramm für die Anschaffung von Sportgeräten, Pflegemaschinen und Mannschaftsausstattung zu stecken. Bezuschusst werden Rechnungen ab 200 Euro. Die Höchstförderung pro Verein beträgt 2000 Euro.


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