Eine Frage der Konzentration Panthers wollen vor den Playoffs nicht den Fokus verlieren

Meine Nachrichten

Um das Thema OS-Sport Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Schmerzhafter Einsatz: Melina Knopp wurde am Rande des Spiels gegen die Bergischen Löwen behandelt. Nach einem Kurzcomeback konnte sie nicht mehr weiterspielen. Foto: KemmeSchmerzhafter Einsatz: Melina Knopp wurde am Rande des Spiels gegen die Bergischen Löwen behandelt. Nach einem Kurzcomeback konnte sie nicht mehr weiterspielen. Foto: Kemme

Osnabrück. 70 Punkte vom Tabellenletzten waren zu viel für Mario Zurkowski. „Das fuchst mich“, gab der Trainer der Girolive-Panthers nach dem 89:70-Sieg gegen Schlusslicht Bergische Löwen zu. Auf den letzten Metern der Hauptrunde in der 2. Basketball-Bundesliga geht bei den OSC-Frauen ein wenig die Spannung verloren. Spätestens in 14 Tagen zum Beginn der Playoffs müssen die Panthers aber wieder voll da sein.

In den letzten Wochen sei es „sehr schwer“ gewesen, die Konzentration aufrecht zu halten, räumte Zurkowski ein. Seit Anfang Februar haben die Panthers einen Playoffplatz sicher, schon vor Beginn des Spiels gegen den Tabellenletzten Bergische Löwen war ihnen dank günstiger Ergebnisse der Konkurrenz Platz eins nicht mehr zu nehmen.

„Langsam sind wir mit den Gedanken in den Playoffs. Das ist nur menschlich, aber wir müssen irgendwie versuchen, die Spannung hochzuhalten“, sagte Zurkowski. Einen Durchhänger kann sich das Team nicht leisten. Zu groß ist die Gefahr, den Start in die Playoffs (ab 25. März gegen Lichterfelde) zu verschlafen.

Ziel: Zuhause ungeschlagen bleiben

Gegen die Löwen war der Trainer nicht damit einverstanden, dass der Tabellenletzte ohne große Gegenwehr zu 70 Punkten kam. So viele hatten die Panthers seit dem Jahreswechsel in sieben Spielen noch nicht kassiert, nicht einmal bei der einzigen Niederlage in Wolfenbüttel (60:68). Im Saisonfinale am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) ist der Achte BBZ Opladen zu Gast. „Wir wollen uns gut aus der Hauptrunde verabschieden“, hat Zurkowski vor allem ein Ziel: Zuhause ungeschlagen zu bleiben. Alle drei Saisonpleiten gab es auswärts. In den Playoffs soll das Heimrecht des Spitzenreiters ein Vorteil sein.

Bis dahin will auch Melina Knopp ihre Bänderverletzung auskuriert haben. Im Pokalspiel Mitte Oktober gegen TK Hannover war sie bereits schmerzhaft mit dem linken Sprunggelenk umgeknickt. Gegen die Bergischen Löwen wiederholte sich die Szene. „Wahrscheinlich ist es vernünftig, eine Pause zu machen“, sagte Knopp mit Blick auf die Partie gegen Opladen. Die Kräfte der Kapitänin werden noch in den Playoffs gebraucht.

„70 Punkte waren über dem Durschschnitt“

„Auch wenn wir mal den Fokus verloren haben, haben wir das Spiel trotzdem sicher nach Hause gefahren“, war Knopp mit dem Spielausgang zufrieden, obwohl auch ihr klar war: „70 Punkte des Gegners waren absolut über unserem Durchschnitt.“ Die letzten Spiele der Hauptrunde seien aber eine Gelegenheit, es vor den Playoffs noch einmal etwas lockerer angehen zu lassen, meinte Knopp.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN