Im Abschluss zu fahrlässig Bissendorfs Oberligahandballer verlieren 26:29 in Hastedt

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Auch acht Treffer von Torjäger Christian Rußwinkel (am Ball) reichten für die Oberligahandballer des TV Bissendorf-Holte bei der SG Bremen/Hastedt nicht zum Sieg. Archivfoto: Moritz FrankenbergAuch acht Treffer von Torjäger Christian Rußwinkel (am Ball) reichten für die Oberligahandballer des TV Bissendorf-Holte bei der SG Bremen/Hastedt nicht zum Sieg. Archivfoto: Moritz Frankenberg

khk Bissendorf. Die kleine Serie ist gerissen: Nach drei Siegen in Folge haben die Oberligahandballer des TV Bissendorf-Holte mit 26:29 bei der SG HC Bremen/Hastedt verloren. „Es war eine völlig unnötige Niederlage. Wir haben in keiner Phase der Partie zu unserem Spiel gefunden“, war TVB-Trainer Malte Mischok enttäuscht.

Die erste Halbzeit war geprägt von zwei starken Deckungsreihen. Sowohl die Bremer als auch der TVB standen im Abwehrverband sehr geschlossen und machten es den Angreifern schwer. Die Konsequenz war ein 12:12 zur Pause. Nach dem Seitenwechsel nutzen die Bissendorfer Lücken in der Bremer Abwehr und gingen in der 34. Minute mit 16:14 in Front gehen.

Bissendorf baut die Führung nicht aus

„Es waren durchaus Möglichkeiten vorhanden, die Führung auszubauen, doch wir haben unkonzentriert abgeschlossen und so die Gastgeber wieder ins Spiel gebracht“, meinte Mischok, der in der Folgezeit sah, wie seine Mannschaft zehn Minuten lang ohne Torerfolg blieb. Besser machten es die Bremer, die eine 19:16-Führung herauswarfen. Doch kampflos wollten sich die Bissendorfer um Torjäger Christian Rußwinkel nicht geschlagen geben und erkämpften sich den 23:23-Ausgleich in der 54. Minute.

Hastedt zieht in den Schlussminuten davon

Dann kam jedoch aus Mischoks Sicht der Knackpunkt der Partie. Einen Abpraller nutzen die Gastgeber zum 24:23. Im Gegenzug vergab der TVB den Ausgleich. Mit zwei weiteren Treffern sorgten die Gastgeber für die Vorentscheidung. Die Bissendorfer versuchten, das Spiel mit einer offenen Deckung noch einmal herumzureißen, doch in letzter Konsequenz fehlte auch das nötige Glück. „Die Niederlage hätten wir durchaus verhindern können, wenn wir im Abschluss nicht so fahrlässig gewesen wären“, bilanzierte Mischok.


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