Dölles Trainingsfleiß zahlt sich aus Panthers empfangen Schlusslicht Bergische Löwen

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Schwer zu stoppen: Tonia Dölle (rechts). Foto: Helmut KemmeSchwer zu stoppen: Tonia Dölle (rechts). Foto: Helmut Kemme

Osnabrück. Wenn die Girolive-Panthers am Sonntag (16 Uhr, OSC-Halle A) in der 2. Basketball-Bundesliga die Bergischen Löwen empfangen, sind die Erwartungen klar: Für den Spitzenreiter müsste es gegen das Schlusslicht „eigentlich ein klarer Sieg“ werden, sagt Tonia Dölle und ist zuversichtlich: „Das sollte wohl klappen.“

Das Selbstbewusstsein der 20-Jährigen kommt nicht von ungefähr. In den vergangenen Monaten ist sie immer wichtiger für das Team geworden. „Tonia hat sich über die ganze Saison wirklich gut entwickelt und ist defensiv wie offensiv inzwischen eine Waffe für uns. Das ist alles ein Resultat ihrer kontinuierlichen Arbeit im Training“, sagt Trainer Mario Zurkowski. Seit Saisonbeginn legt Dölle wöchentlich zwei Zusatzeinheiten mit einem Athletiktrainer des OSC ein.

Das zahlt sich aus. Es war kein Zufall, dass sie beim 78:58-Sieg gegen Lichterfelde die ersten vier Punkte für den OSC erzielte und auch den Schlusspunkt setzte. Neun Punkte standen am Ende in ihrer Bilanz. Bei der 60:68-Niederlage in Wolfenbüttel kam Dölle gar auf 21 Zähler. „Da fiel es mir schwer, mich über meine eigentlich gute Leistung zu freuen, denn Basketball ist immer noch ein Teamsport, und wir haben verloren“, sagt sie. Die Leistung habe ihr aber in den Tagen danach geholfen, schnell wieder positiv nach vorne zu schauen.

Dölle setzt auf Teamgeist

Mit 6,6 Punkten pro Spiel ist sie sechstbeste Werferin der Panthers. 3,9 Rebounds sind der viertbeste Wert im Team. Hinzu kommt ein starker Distanzwurf: Zwölf von 26 Versuchen trafen ins Ziel. „Wenn ich freigespielt werde, habe ich eine ganz gute Dreierquote“, sagt Dölle uneitel. Überhaupt misst sie persönlichen Statistiken nicht zu viel Bedeutung bei. „Es ist unsere Stärke, dass jede mal so einen Tag hat, an dem sie eine entscheidende Rolle spielen kann“, setzt sie auf den Teamgeist.

Der soll auch gegen die Bergischen Löwen helfen. „Wir tun uns anfangs meistens schwer und müssen uns dann ins Spiel kämpfen“, weiß Dölle um eine Schwäche des OSC. Daher gelte es, von Anfang an wach zu sein. „Wir müssen die Löwen ernst nehmen. Sonst wird es schwer. In dieser Liga kann man keinen Gegner schlagen, wenn man nicht konzentriert spielt“, sagt Dölle. Als Stärke der Panthers sieht sie die Fastbreaks. „Wir müssen unsere Schnelligkeit nutzen.“ Dann könnte es klappen mit einem Pflichtsieg – aber das sind ja bekanntlich die schwierigsten Spiele.


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