140 Teilnehmer in Sutthausen Osnabrücker Turner-Cup zum letzten Mal unter Bulings Regie

Von Malte Goltsche

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Osnabrück. Viele zufriedene Gesichter gab es beim Osnabrücker Turner-Cup zu sehen. Während sich die rund 140 Sportler über ihre Leistungen und Auszeichnungen freuten, waren die Organisatoren glücklich, dass mal wieder alles glatt lief.

„Der Aufwand ist schon enorm. Wir wohnen quasi über das gesamte Wochenende hier in der Halle“, sagte Anna Buling, Organisatorin des Wettkampfes und gleichzeitig Kreisturnwartin des Turnkreises Osnabrück-Stadt. Die Arbeit war es wert. Dennoch lohnt sich die große Anstrengung jedes Jahr aufs Neue. „Der größte Lohn ist, wenn man bei den Siegerehrungen in die strahlenden Augen der Kinder blickt und sie sich über ihre Urkunden und Medaillen oder Pokale freuen. Dann weiß man einfach, wofür man das auf sich nimmt“, sagte Buling. Am Sonntagnachmittag waren die Jüngsten der Jahrgänge 2010 und 2011 an der Reihe. Und bei ihrem letzten großen Auftritt, der Siegerehrung, bei der jedes einzelne Kind geehrt und beklatscht wurde, waren sie zu sehen: die glücklichen Gesichter.

Teilnehmerfeld wegen Konkurrenz und Grippe ausgedünnt

Für das in diesem Jahr etwas ausgedünnte Teilnehmerfeld machte Buling die Terminüberschneidung mit anderen regionalen Wettkämpfen und die aktuell anhaltende Grippewelle verantwortlich. Dennoch sorgten die 140 Athleten und ihr Anhang dafür, dass in der Sporthalle in Sutthausen auf dem Parkett und den Rängen viel los war.

Über die Osnabrücker Region hinaus beliebt

Der Osnabrücker Turner-Cup ist nach wie vor auch überregional bekannt und beliebt. Auch in diesem Jahr waren Vereine aus dem Oldenburger Raum und aus Ostfriesland zu Gast – ein weiteres Indiz für eine ausgezeichnete Turnveranstaltung. Ausgezeichnet waren auch die Leistungen der regionalen Turner. Neben diversen Erfolgen in den Altersklassen gab es für vier Turnerinnen der Turn- und Sportschule (TSS) Osnabrück (Nele Morhard, Frieda Peters, Yasemin Aylin El-Darwich und Hanna Eckert) sowie für zwei Athletinnen des SV Atter (Lotta Brehe und Karla Oberwestberg) die Qualifikation für Landes- und Bezirksturniere zu feiern.

Geräte müssen nach Sutthausen gefahren werden

Viele Dinge haben sich in der Organisation des Turner-Cups mittlerweile eingespielt. Das Team ist mehr oder weniger dasselbe geblieben, und auch das Konzept hat sich nicht großartig verändert. Auch die Hallensituation ist weiter unbefriedigend, denn noch immer müssen die verschiedenen Geräte aus anderen Hallen zusammengesammelt und dann in Sutthausen neu aufgebaut werden.

Sarah Drasdo übernimmt Organisation von Anna Buling

Eine große Veränderung wird es jedoch ab April geben: Buling zieht es beruflich nach Stuttgart, sodass eine Nachfolgerin für ihre Aufgabe beim Turnkreis und in der Organisation des Turner-Cups gefunden werden muss. Mit Sarah Drasdo, die in den letzten Jahren mitgewirkt hat, steht diese schon bereit. „Sarah ist die beste Nachfolgerin, die ich mir wünschen kann“, sagt Buling. Damit dürfte die Zukunft des Osnabrücker Turner-Cups auch in den nächsten Jahren gesichert sein.


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