Potratz trifft auf ihiren Ex-Klub OTB Titans wollen Platz sechs gegen Grünberg verteidigen

Von Ansgar Maßbaum

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Lenkt das Spiel der OTB Titans: Annemarie Potratz. Archivfoto: Michael GründelLenkt das Spiel der OTB Titans: Annemarie Potratz. Archivfoto: Michael Gründel

Osnabrück. Der Klassenerhalt ist gesichert. In den letzten beiden Saisonspielen der 2. Basketball-Bundesliga geht es für die Osnabrücker TB Titans darum, sich möglichst gut in der Tabelle zu positionieren. Gegen die Bender Baskets Grünberg laufen die Titans am Samstag (17 Uhr) zum letzten Mal in der OTB-Halle auf und wollen den sechsten Platz gegen den Tabellennachbarn verteidigen.

Annemarie Potratz, die in den vergangenen zwei Spielzeiten noch für die Baskets spielte und jetzt bei den Titans als flinke Spielmacherin regelmäßig über volle 40 Minuten auf dem Parkett steht, weiß, was die Titans gegen die Hessen erwartet. „Das wird ein äußerst hartes Spiel. Grünberg wird sehr gut von Trainerin Alexandra Heuser eingestellt und hat zahlreiche Spielerinnen im Team, die Verantwortung übernehmen. Nicht zu vergessen: Grünberg hat derzeit einen Lauf“, sagt Potratz. Drei Heimspiele in Folge gewann Grünberg zuletzt. Am vergangenen Spieltag hatten die Baskets frei und konnten sich gezielt auf die Aufgabe bei den Titans vorbereiten.

„Grünberg ist ein toller Standort“

„Grünberg ist ein toller Basketballstandort, der mich sehr an das familiäre Umfeld beim TSV Quakenbrück erinnert. Ich hatte dort eine gute Zeit, bin aber auch wieder froh, in Osnabrück spielen zu dürfen“, sagt Potratz. Seit Saisonbeginn pendelt die 21-jährige Quakenbrückerin von ihrem neuen Studienort Essen (Ruhr), wo sie ihr Medizinstudium fortsetzt, zu Training und Spielen der Titans. „Nachdem ich mein Studium in Gießen begonnen hatte, ist die jetzige Lösung mit dem OTB in der 2. Liga zu spielen und in Essen zu studieren, prima“, beteuert sie und ergänzt, „Osnabrück und das Umland sind halt meine Heimat und es macht natürlich viel mehr Spaß, vor vielen Bekannten zu spielen“.

Potratz: Müssen 40 Minuten Druck ausüben

Trotz aller Sympathien für ihren alten Klub hat Potratz nichts zu verschenken. Die 58:71-Niederlage in Opladen soll vergessen gemacht werden. „Wir haben in Opladen gut angefangen, dann aber die Spielkontrolle abgegeben und BBZ stark gemacht. Das darf uns nicht wieder passieren. Wir müssen 40 Minuten Druck auf den Gegner ausüben. Das sind wir auch unseren treuen Zuschauern im Abschlussheimspiel schuldig“, fordert sie.

Hannah: Zu Hause noch mal alles abrufen

Das Hinspiel gewannen die OTB-Frauen in einer umkämpften Partie mit 69:64. Titans-Trainer James Hannah verliert vor dem letzten Heimspiel keine großen Worte mehr: „Wir müssen und wollen zu Hause noch einmal alles abrufen und gewinnen. Ansonsten rutschen wir in der Tabelle nach unten. Marie Ovelgönne wird ausfallen, alle anderen sind an Bord.“


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